Wirtschaft

Britische Wirtschaft: Die Heimat des Kapitalismus steckt in der Wachstumsfalle

Großbritannien wechselt seine Regierungschefs, doch die Wirtschaft bleibt stehen. Seit der Finanzkrise wächst die Heimat des Kapitalismus langsamer als in jedem vergleichbaren Zeitraum seit 1830. Nun soll ein neuer Premier mit Dezentralisierung, Reindustrialisierung und massenhaftem Wohnungsbau die Wende schaffen. Doch hinter der britischen Stagnation steckt ein Rätsel, das auch Deutschland längst betrifft.
26.07.2026 05:50
Lesezeit: 8 min
Britische Wirtschaft: Die Heimat des Kapitalismus steckt in der Wachstumsfalle
Andy Burnham: Der neue Premier kämpft gegen 200 Jahre Wachstumsschwäche. (Foto: dpa/PA Wire | Chris Furlong) Foto: Chris Furlong

Im Folgenden:

  • Warum Großbritannien so langsam wächst wie seit fast 200 Jahren nicht.
  • Weshalb selbst der neue Premier an der britischen Stagnation scheitern könnte.
  • Welche Ursachen hinter dem historischen Wachstumsverlust der britischen Wirtschaft stehen.

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avtor1
Ignacy Morawski

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Der Initiator des Projekts und Leiter des SpotData-Teams war viele Jahre im Bankensektor tätig (WestLB, Polski Bank Przedsiębiorczości), zuletzt als Chefökonom. Zwischen 2012 und 2016 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen in verschiedenen Rankings, darunter zwei Podiumsplätze beim Wettbewerb für den besten Makroökonomen, der von „Rzeczpospolita“ und der Polnischen Nationalbank veranstaltet wurde. 2017 wurde er in die „New Europe 100“-Liste aufgenommen, eine Liste der innovativsten Persönlichkeiten Mitteleuropas, die von der Financial Times veröffentlicht wurde. 2019 wurde er von ThinkTank als einer der zehn von der polnischen Wirtschaft am meisten beachteten Ökonomen ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde das von ihm gegründete SpotData-Projekt für einen GrandPress Digital Award nominiert. Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand und der Politikwissenschaft an der Universität Warschau.

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