Wirtschaft

Europa erhitzt sich: Wegen sinkender Flüsse werden Kraftwerke gestoppt

Über Europa zieht bereits die vierte Hitzewelle dieses Jahres hinweg. Die Hitze wird nicht nur mit Tausenden zusätzlichen Todesfällen in Verbindung gebracht. Sie stört auch den Betrieb von Energie- und Industrieunternehmen. Wenn Flüsse austrocknen, fehlt Kraftwerken Kühlwasser, Wasserkraftwerke produzieren weniger Strom, und Lastkähne, die Brennstoffe und Rohstoffe zu Fabriken bringen, können nicht mehr voll beladen werden.
10.08.2026 16:22
Lesezeit: 8 min
Europa erhitzt sich: Wegen sinkender Flüsse werden Kraftwerke gestoppt
Der niedrige Wasserstand der Donau bringt die stromversorgung Europas in die Bredouille. (Foto: dpa) Foto: Armin Weigel

Im Folgenden:

  • Wie der sinkende Rheinpegel die Rohstoffversorgung der europäischen Industrie gefährdet.
  • Warum Ungarn die Leistung seines wichtigsten Kernkraftwerks wegen des Donau-Niedrigwassers drastisch reduzierte.
  • Weshalb Rumänien wegen der anhaltenden Dürre nun zusätzlichen Strom aus der Ukraine importiert.

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Arnas Barisauskas

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Arnas Barisauskas ist Journalist bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Er schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit litauischer Perspektive auf Wirtschaft, Unternehmen und aktuelle Marktentwicklungen.

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