Unternehmen

Bonuszahlungen: Wenn Boni aus dem Ruder laufen

Bonusprogramme waren früher oft spontane Belohnungen, heute sind sie ein professionelles Steuerungsinstrument für Vorstände und Aufsichtsräte. Der frühere Danske-Bank- und Maersk-Line-Chef Eivind Kolding warnt aber vor zu vielen Kennzahlen: Gute Boni brauchen klare Ziele, Grenzen nach oben und genug Flexibilität für Krisen.
Autor
avtor
02.10.2026 12:21
Lesezeit: 10 min
Bonuszahlungen: Wenn Boni aus dem Ruder laufen
Bonusprogramme haben sich von Ad-hoc-Belohnungen zu einer Disziplin entwickelt, für die Aufsichtsräte erhebliche Kräfte einsetzen. (Bild: ChatGPT)

Im Folgenden:

  • Warum zu viele Kennzahlen in Bonusprogrammen die Steuerungswirkung für Vorstände gefährden.
  • Weshalb Aufsichtsräte bei Vergütungsmodellen unbedingt eine feste Obergrenze einziehen sollten.
  • Wie Unternehmen durch variable Vergütung die Interessen von Management und Eigentümern angleichen.

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Iben Schmidt

Iben Schmidt ist Journalistin bei Børsen, dem dänischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit dänischer Perspektive auf Unternehmen, Arbeitswelt und Managementfragen.
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