Politik
Kommentar

Trumps Vereinbarung mit Putin dreht sich um weit mehr als Diesel

Donald Trumps Diesel-Abkommen mit Wladimir Putin wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich: US-Gesetze begrenzen russische Energieimporte, Russland selbst kämpft mit Dieselknappheit und die vereinbarten Mengen sind für die USA gering. Der Autor sieht den Deal deshalb als Teil weitreichenderer Gespräche über Nord Stream, Lukoil und eine mögliche wirtschaftliche Annäherung zwischen Washington und Moskau.
14.10.2026 16:03
Lesezeit: 8 min
Trumps Vereinbarung mit Putin dreht sich um weit mehr als Diesel
Donald Trump hat ein Abkommen über den Import von Diesel aus Putins Russland geschlossen. Auch wenn es fraglich ist, ob das Abkommen umgesetzt wird, untermauert es doch die langjährige Abhängigkeitsbeziehung zwischen Trump und Russland. Das Bild stammt vom Treffen der beiden Präsidenten in Alaska im Jahr 2025. (Bild: dpa) Foto: Julia Demaree Nikhinson

Im Folgenden:

  • Warum Trumps Diesel-Deal mit Moskau in Wahrheit Vorbote milliardenschwerer Energiegeschäfte ist.
  • Welche Milliardenprojekte bei Nord Stream und Lukoil hinter den Kulissen verhandelt werden.
  • Wie Vertraute Trumps trotz geltender Sanktionen eine weitreichende wirtschaftliche Annäherung vorbereiten.

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.
  • 3 Monate Zugriff ab nur 1,66 EUR

     

    ✔ Endlich keine Werbung

    ✔ Unbegrenzter Zugriff auf wirklich alle Inhalte

    ✔ Inklusive täglichem Newsletter

    ✔ Inklusive einem ePaper mit monatlichem Schwerpunkt

    ✔ Teilen Sie Artikel mit Nicht-Abonnenten

    ✔ Archiv aller ePaper

    ✔ Vorlesefunktion aller Artikel

avtor1
Jacob Kaarsbo

***

Jacob Kaarsbo ist sicherheitspolitischer Berater und schreibt für Børsen, das dänische Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Er war 15 Jahre lang Analyst und in leitenden Funktionen beim dänischen Militärnachrichtendienst tätig und befasst sich vor allem mit Sicherheits-, Verteidigungs- und Geopolitik.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitskosten in Deutschland: So stark unterscheiden sich die Regionen
05.11.2026

Die Kosten einer Arbeitsstunde liegen in Deutschland regional weit auseinander. Besonders deutlich zeigt sich das Gefälle zwischen...

DWN
Technologie
Technologie Roboter im Stromnetz: Eon testet humanoide Helfer gegen Fachkräftemangel
05.11.2026

Humanoide Roboter könnten künftig Fachkräfte im Stromnetz bei Kontrollen und gefährlichen Arbeiten unterstützen. Eon, EnviaM und Neura...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nike-Aktie in der Krise: Rund 200 Milliarden Dollar vernichtet
05.11.2026

Jahrzehntelang galt Nike als nahezu unantastbar. Doch strategische Fehlentscheidungen, vernachlässigte Innovationen und aufstrebende...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Haushalte in Deutschland schrumpfen bis 2050 – Osten besonders betroffen
05.11.2026

Die Zahl der Privathaushalte in Deutschland könnte bis 2050 erstmals seit der Wiedervereinigung sinken. Nach Berechnungen des...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DHL unter Druck: Deutschlandgeschäft bremst Wachstum deutlich
05.11.2026

Das Deutschlandgeschäft entwickelt sich für DHL zunehmend zum Problem. Während der Konzern international kräftig wächst, bricht das...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Investitionen in Deutschland schwächeln: DIHK warnt vor Folgen für Jobs
05.11.2026

Die deutsche Wirtschaft hellt sich etwas auf, doch bei Investitionen bleiben viele Unternehmen vorsichtig. Laut DIHK will nicht einmal...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Klimaneutralität verfehlt: Allianz sieht Deutschland erst 2051 am Ziel
05.11.2026

Deutschland, Europa und die Welt kommen beim Klimaschutz voran, aber nicht schnell genug. Nach Berechnungen der Allianz wird das Ziel der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Probezeit: Was ist zu beachten?
05.11.2026

Die Stellenausschreibung wurde veröffentlicht, Vorstellungsgespräche geführt und endlich scheint derpassende Kandidat...