Trumps Vereinbarung mit Putin dreht sich um weit mehr als Diesel
Donald Trumps Diesel-Abkommen mit Wladimir Putin wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich: US-Gesetze begrenzen russische Energieimporte, Russland selbst kämpft mit Dieselknappheit und die vereinbarten Mengen sind für die USA gering. Der Autor sieht den Deal deshalb als Teil weitreichenderer Gespräche über Nord Stream, Lukoil und eine mögliche wirtschaftliche Annäherung zwischen Washington und Moskau.
Donald Trump hat ein Abkommen über den Import von Diesel aus Putins Russland geschlossen. Auch wenn es fraglich ist, ob das Abkommen umgesetzt wird, untermauert es doch die langjährige Abhängigkeitsbeziehung zwischen Trump und Russland. Das Bild stammt vom Treffen der beiden Präsidenten in Alaska im Jahr 2025. (Bild: dpa)
Foto: Julia Demaree Nikhinson
Im Folgenden:
Warum Trumps Diesel-Deal mit Moskau in Wahrheit Vorbote milliardenschwerer Energiegeschäfte ist.
Welche Milliardenprojekte bei Nord Stream und Lukoil hinter den Kulissen verhandelt werden.
Wie Vertraute Trumps trotz geltender Sanktionen eine weitreichende wirtschaftliche Annäherung vorbereiten.
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Jacob Kaarsbo ist sicherheitspolitischer Berater und schreibt für Børsen, das dänische Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Er war 15 Jahre lang Analyst und in leitenden Funktionen beim dänischen Militärnachrichtendienst tätig und befasst sich vor allem mit Sicherheits-, Verteidigungs- und Geopolitik.