Wirtschaft

Seltene Erden: Europa bricht mit Russland, doch der Plan hat einen Haken

Europa will sich bei Seltenen Erden aus der Abhängigkeit von Russland befreien. Ein Werk in Estland soll dabei eine Schlüsselrolle spielen und seine Produktion verdreifachen. Doch der Umbau birgt erhebliche Risiken. Die neuen Lieferanten sind noch nicht produktionsbereit, wichtige Investitionsentscheidungen stehen aus. Ausgerechnet beim Versuch, Europas Rohstoffversorgung abzusichern, drohen neue Engpässe. Auch für die deutsche Industrie steht viel auf dem Spiel.
23.10.2026 06:02
Lesezeit: 9 min
Seltene Erden: Europa bricht mit Russland, doch der Plan hat einen Haken
Europa will bei Seltenen Erden unabhängig von Russland werden. (Bild: dpa) Foto: Str

Im Folgenden:

  • Warum Europa bei Seltenen Erden mit seiner Abhängigkeit von Russland brechen will.
  • Wie ein estnisches Werk Europas Rohstoffversorgung grundlegend verändern könnte.
  • Warum ausgerechnet der Umbau des Silmet-Werks neue Lieferengpässe auslösen könnte.

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Kristjan Pruul

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Mit Kristjan Pruul bringt die DWN eine Stimme von Äripäev ein, die estnische Politik, regionale Wirtschaftsthemen und internationale Nachrichten in einen größeren europäischen Zusammenhang stellt.

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