Politik

Machtkampf in Polen: Warum Investoren nervös werden könnten

Polizisten vor dem Verfassungsgericht, eine aufgebrochene Absperrung und ein Präsident, der sich mitten in einer nächtlichen Auseinandersetzung wiederfindet. In Polen eskaliert ein Machtkampf, der seit elf Jahren die Justiz belastet. Die Verfassungskrise wirft Fragen nach der politischen Stabilität des Landes auf und könnte langfristig auch Investoren, Unternehmen und europäische Partner treffen.
04.11.2026 11:23
Lesezeit: 17 min
Machtkampf in Polen: Warum Investoren nervös werden könnten
Der suspendierte Präsident des polnischen Verfassungsgerichts, Bogdan Swieczkowski (M), nimmt am an einer Protestkundgebung vor dem Verfassungsgericht teil. (Bild: Beata Zawrzel/AP/dpa) Foto: Beata Zawrzel

Im Folgenden:

  • Warum die Eskalation der polnischen Verfassungskrise internationale Investoren beunruhigt.
  • Wie der politische Machtkampf in Warschau die Rechtssicherheit deutscher Unternehmen gefährdet.
  • Welche langfristigen wirtschaftlichen Folgen dem Nachbarland durch den Verlust verlässlicher Institutionen drohen.

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Marcin Dobrowolski

Marcin Dobrowolski ist Historiker und Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Seit 2008 arbeitet er in Wirtschaftsmedien, moderiert seit 2009 die Gala „Gazellen der Wirtschaft“, gründete das Portal PulsHistorii.pl zur Wirtschaftsgeschichte und engagiert sich darüber hinaus in urbanen Bewegungen.
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