Der größte Kryptowährungsdiebstahl der Geschichte begann mit einem gefälschten Vorstellungsgespräch
Ein vermeintliches Vorstellungsgespräch, manipulierte Software und ein internes KI-System wurden der Kryptobörse Binance zum Verhängnis. Hacker erbeuteten digitale Vermögenswerte im Milliardenwert. Die Spur führt nach Nordkorea. Wie konnten die Angreifer trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen über Monate unbemerkt Zugriff auf entscheidende Systeme erlangen?
Beim Binance-Hack erbeuteten mutmaßlich nordkoreanische Hacker Kryptowährungen im Milliardenwert, nachdem sie Mitarbeiter mit manipulierten Programmen getäuscht hatten. (Bild: Matt Slocum/AP/dpa)
Foto: Matt Slocum
Im Folgenden:
Wie ein gefälschtes Vorstellungsgespräch den historisch größten Kryptodiebstahl bei Binance einleitete.
Warum die Angreifer mithilfe eines internen KI-Tools sensible Wallet-Zugänge übernehmen konnten.
Weshalb der Abfluss digitaler Vermögenswerte selbst nach dem Stopp der Auszahlungen weiterging.
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Dare Hriberšek ist Autor bei Finance.si (dem slowenischen Partnerunternehmen des Bonnier-Verlags, zu dem auch die DWN gehören) und schreibt vor allem über Cybersecurity, digitale Risiken und IT-Sicherheit. Seine Beiträge behandeln unter anderem Hackerangriffe, Online-Betrug, Kryptografie, Sicherheitsvorfälle und den Umgang von Unternehmen mit digitalen Bedrohungen.