Politik

Spanischer Pkw-Markt bedroht: Neuzulassungen um 17 Prozent gefallen

Nach einem deutlichen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen in Spanien im Juni bricht der spanische Automarkt weiter ein. In den ersten sieben Monaten wurden 9,5 Prozent weniger Autos neu zugelassen als noch vor einem Jahr. Die Konsumenten sind verunsichert, aber auch die hohe Arbeitslosigkeit und die verringerte Kaufkraft waren ausschlaggebend.
01.08.2012 11:28
Lesezeit: 1 min

Der südeuropäische Automarkt ist von der Schuldenkrise hart getroffen worden – selbst der französische Automarkt leidet mittlerweile unter den Folgen (Hollande muss schon nachhelfen – hier). Im Juli sind in Spanien lediglich 66.322 Autos neu zugelassen worden, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat von 17 Prozent entspricht. Erst im Juni waren die Neuanmeldungen um 12 Prozent zurückgegangen, wie der spanische Automobilherstellerverband Anfac berichtet.

Dem Automobilherstellerverband zufolge werden in diesem Jahr Neuzulassungen von nur unter 700.000 Pkws erreicht werden. Das mangelnde Vertrauen der Verbraucher, die hohe Arbeitslosigkeit (hier) sowie Geldmangel und eine deutliche Verringerung der Kaufkraft spanischer Familien seien für diese Entwicklung als Ursachen auszumachen. In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden 9,5 Prozent weniger Neuzulassungen registriert als im gleichen Zeitraum 2011.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Politik
Politik Friedensgespräche: Putin und Selenskyj – weshalb die Gegner nicht zusammenfinden
29.08.2025

Die Erwartungen an neue Friedensgespräche zwischen Putin und Selenskyj sind groß, doch Hindernisse bleiben massiv. Misstrauen,...

DWN
Finanzen
Finanzen BYD-Aktie bricht ein: Gewinnserie beim chinesischen E-Autobauer reißt – Preiskrieg belastet den Marktführer
29.08.2025

BYD legt Halbjahreszahlen vor – und überrascht mit einem Rekordumsatz, aber auch dem ersten Gewinneinbruch seit Jahren. Anleger fragen...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Drohnen-Start-up aus Bayern: Donaustahl erhöht Tempo bei Produktion und Finanzierung
29.08.2025

Das Drohnen-Start-up Donaustahl hat seinen Umsatz 2024 verdoppelt und will ab 2026 in Bayern eigene Drohnenmotoren fertigen. Rückenwind...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungslos trotz Job: Wohnungsnot betrifft in Deutschland zunehmend Erwerbstätige
29.08.2025

Die Wohnungslosenzahlen steigen in Deutschland rasant: 474.700 Menschen gelten aktuell als wohnungslos – das sind 8 Prozent mehr als...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflationsrate klettert auf 2,2 Prozent: "Inflation ist hartnäckiger als gedacht"
29.08.2025

Die Inflation in Deutschland bleibt ein zentrales Thema: Verbraucherpreise steigen, Kaufkraft sinkt und Ökonomen warnen vor anhaltender...

DWN
Politik
Politik Russland: Angriff auf Ukraine zerstört Hoffnung auf Friedensgespräche
29.08.2025

Ein russischer Luftangriff erschüttert die fragile Hoffnung auf Frieden im Ukraine-Krieg. Während in Kiew zahlreiche Opfer beklagt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zwischen Kontrolle und völliger Freiheit: Welcher Führungsstil ist vorteilhafter?
29.08.2025

In Zeiten, in denen Gehälter immer seltener das entscheidende Kriterium im Wettbewerb um Arbeitskräfte sind, müssen Arbeitgeber etwas...

DWN
Technologie
Technologie DKB-Störung: Kunden bundesweit vom Online-Banking und der App abgeschnitten
29.08.2025

Die Deutsche Kreditbank kämpft aktuell mit einer massiven Störung. Weder Login noch Überweisungen funktionieren zuverlässig – Kunden...