Unternehmen

Rentenversicherung warnt vor höheren Beiträgen

Lesezeit: 1 min
03.05.2014 20:22
Die Deutsche Rentenversicherung hat das Rentenpaket der Bundesregierung als „nicht sachgerecht“ finanziert bezeichnet. Die Jüngeren würden durch den langfristig höheren Beitragssatz stärker belastet. Zudem werden sie von der Absenkung des Rentenniveaus stärker betroffen sein.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Deutsche Rentenversicherung hat das Rentenpaket der Bundesregierung als „nicht sachgerecht“ finanziert bezeichnet. Dies gehe aus einer Stellungnahme der Rentenversicherung für die Anhörung im Bundestag am Montag hervor, berichtete die Rheinische Post. Die geplanten Neuregelungen führten dazu, „dass der Beitragssatz mittel- und langfristig höher und das Rentenniveau niedriger“ ausfallen würden, „als es bei Fortbestehen des geltenden Rechts der Fall wäre“, heiße es in der Stellungnahme.

Die Neuregelungen würden vor allem „heutige Bestandsrentner und Versicherte der rentennahen Jahrgänge“ begünstigen. Die heute jüngeren Versicherten würden dagegen durch den „langfristig höheren Beitragssatz stärker belastet“, obwohl ein wesentlicher Teil der vorgesehenen Leistungsverbesserungen von ihnen nicht mehr in Anspruch genommen werden könne und sie von der Absenkung des Rentenniveaus stärker betroffen seien.

Die Deutsche Rentenversicherung kritisierte insbesondere die geplante abschlagfreie Rente ab 63 Jahren. Sie stehe „im Widerspruch zu den seit Ende der 1980er Jahre vom Gesetzgeber kontinuierlich verfolgten Bemühungen, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Rentenversicherung auch durch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zu bewältigen“.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erschreckende Studien: Einkommen bestimmt Lebenserwartung - Arme sterben früher!
21.07.2024

Alarmierende Studien: Wohlhabende leben 10 Jahre länger als Arme. Neue Erkenntnisse zeigen erschreckende Zusammenhänge zwischen...

DWN
Politik
Politik Kindergrundsicherung: Wird die Reform zum leichten Facelift?
21.07.2024

Kindergeld und Sofortzuschlag werden ab dem nächsten Jahr um fünf Euro erhöht. Das ist der erste Schritt. Doch welche weiteren...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold verkaufen steuerfrei: 7 wichtige Tipps und Tricks
21.07.2024

Anlagegold ist steuerfrei - allerdings nur unter gewissen Bedingungen. Wer etwa beim Goldverkauf keinen Herkunftsnachweis hat, kann vom...

DWN
Politik
Politik Sonneninsel Zypern: Seit 50 Jahren ein geteiltes Urlaubsparadies
21.07.2024

Seit 50 Jahren befindet sich die in einen Süd- und einen Nordteil gespaltene Mittelmeer-Insel Zypern in einem Schwebezustand. Eine Lösung...

DWN
Immobilien
Immobilien Grundsteuer 2025: Unsicherheit über Hebesätze und Belastungen
21.07.2024

Ab nächstem Jahr ist die neue Grundsteuer gültig. Allerdings ist bis heute noch nicht klar, wie sie ausfallen wird, da bislang fast keine...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Von teurer Schokolade bis Olivenöl: Der bittere Geschmack des Klimawandels
21.07.2024

Der Lieblingsschokoriegel bald so teuer wie ein Steak und Olivenöl die neue Goldwährung? Der Klimawandel hat weitreichende Auswirkungen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gerücht oder Wahrheit? Verbreitung von Corona-Hinrichtungsnachrichten
21.07.2024

Eine US-amerikanische Webseite gibt an, Satire zu betreiben und verbreitet regelmäßig Falschmeldungen, beispielsweise über Hinrichtungen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erdgas: Können die russischen Lieferungen durch die Ukraine doch noch aufrechterhalten werden?
21.07.2024

Zum Jahresende läuft ein bedeutendes Transitabkommen zwischen Kiew und Moskau aus, welches seit 2019 die Lieferung von russischem Erdgas...