Technologie

MAN verlagert Bus-Produktion in die Türkei

Lesezeit: 1 min
20.05.2014 14:01
Künftig werden die MAN-Reisebusse in Ankara statt in Plauen gefertigt, so die VW-Tochter. Den betroffenen 420 Mitarbeitern sollten neue Arbeitsplätze bei Volkswagen Sachsen angeboten werden. Der Markt für Busse in Europa ist laut dem Konzern auf einem historischen Tiefstand.
MAN verlagert Bus-Produktion in die Türkei

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Nutzfahrzeugbauer MAN verlegt seine Busproduktion von Sachsen in die Türkei. Künftig sollen Reisebusse der Marke Neoplan in Ankara statt in Plauen gefertigt werden, teilte die VW-Tochter am Dienstag in München mit.

Den betroffenen 420 Mitarbeitern sollten neue Arbeitsplätze bei Volkswagen Sachsen angeboten werden. Details müssten in den nächsten Tagen verhandelt werden. MAN verwies darauf, dass das Marktvolumen für Busse in Europa auf einem historischen Tiefstand sei.

Weil die Wirtschaftslage in wichtigen Märkten schlecht und die Nachfrage nach Luxusbussen gering sei, „lässt sich eine Aufrechterhaltung der Produktion in Plauen nicht mehr wirtschaftlich realisieren“, hieß es weiter.

Im seit Jahren kriselnden Busgeschäft hatte MAN den Verlust im ersten Quartal vergrößert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen auf...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...