Politik

Putin und Poroschenko besprechen Lage in der Ost-Ukraine

Lesezeit: 1 min
06.06.2014 15:28
Russlands Präsident Putin und der ukrainische Präsident Poroschenko haben sich erstmals seit Ausbruch der Krise getroffen. In ihrem kurzen Gespräch ging es um die Lage in der Ost-Ukraine. Beide riefen anschließend zu einem Ende der Gewalt im Ukraine-Konflikt auf.
Putin und Poroschenko besprechen Lage in der Ost-Ukraine

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein neugewählter ukrainischer Kollege Petro Poroschenko haben in der französischen Normandie erstmals ein Gespräch geführt. Nach Angaben der französischen Regierung brachte Frankreichs Präsident Francois Hollande die beiden zusammen. Sie hätten eine Viertelstunde lang über Möglichkeiten gesprochen, die Lage in der Ostukraine zu entspannen.

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein designierter ukrainischer Kollege Petro Poroschenko haben zu einem Ende des Blutvergießens und der Militäreinsätze im Osten der Ukraine aufgerufen. Dies meldete die Nachrichtenagentur RIA Novosti am Freitag unter Berufung auf das russische Präsidialamt.

Ein Reuters-Reporter beobachtete zudem, wie Putin, Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen das Schloss von Benouville betraten und dabei miteinander sprachen. Merkel hatte sich am Vormittag mit Putin getroffen.

Die französische Regierung hatte die Hoffnung geäußert, dass am Rande der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie zumindest ein Handschlag zwischen Putin und Poroschenko möglich sein würde. Poroschenko wird am Samstag in Kiew in sein Amt eingeführt. Die G7-Staaten hatten Putin am Donnerstag aufgefordert, die Wahl des ukrainischen Präsidenten anzuerkennen.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Politik
Politik Zeitungsverlage mahnen von Politik zugesagte Hilfe an
22.04.2024

Der Medienwandel kostet Zeitungshäuser viel Kraft und Geld. Von der Politik fühlen sie sich dabei im Stich gelassen. Sie erinnern die...

DWN
Immobilien
Immobilien Stabilere Aussichten für deutschen Gewerbeimmobilienmarkt nach Volatilität
22.04.2024

Die Nachfrage insbesondere nach Büros im deutschen Gewerbeimmobiliensektor war verhalten im Jahr 2023. Das Segment ist stärker als andere...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Iran-Konflikt: Israels mutmaßlicher Angriff und Teherans Machtspiele
22.04.2024

Ein möglicher israelischer Luftangriff gegen den Iran kennzeichnet die bisherige Spitze der Eskalation im Nahostkonflikt. Dennoch bleibt...

DWN
Politik
Politik Steinmeier reist mit Dönerspieß und Imbissbesitzer in die Türkei
22.04.2024

Zehn Jahre ist es her, dass ein Bundespräsident der Türkei einen Besuch abgestattet hat. Jetzt reist Frank-Walter Steinmeier an den...

DWN
Technologie
Technologie Auftakt der Hannover Messe: Industrie mahnt Reformen an
22.04.2024

In Hannover hat wieder die traditionelles Messe für Maschinenbau und Elektrotechnik begonnen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnete...

DWN
Politik
Politik Parteiensympathie unterscheidet sich zwischen Stadt und Land
22.04.2024

Wie unterschiedlich ticken die Menschen politisch auf dem platten Land und in der Großstadt? Eine Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW befindet sich im „Preiskrieg" und will um Marktanteile in China kämpfen
22.04.2024

Lange war Volkswagen der Platzhirsch unter den Automobilherstellern in China. Doch nun tobt ein brutaler Wettbewerb um den Markt für...

DWN
Politik
Politik Wahlen zum EU-Parlament: Deutsche Spitzenkandidaten für Europa
22.04.2024

Als Zugpferde für den Europawahlkampf setzen in diesem Jahr viele Parteien auf altbekannte politische Gesichter. Es gibt aber auch...