Politik

IWF: Sorge um finanzielle Stabilität in Schweden

Lesezeit: 1 min
13.06.2014 15:12
Der IWF warnt vor Finanzproblemen in der schwedischen Wirtschaft. Die Regierung müsse dringend die private Verschuldung beim Häuserkauf drosseln. Sollten die Immobilenpreise fallen, drohen Schweden wirtschaftliche Turbulenzen.
IWF: Sorge um finanzielle Stabilität in Schweden

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sorgt sich um stabile Finanzen in der schwedischen Wirtschaft. Finanzielle Instabilität sei zunehmend ein Grund zur Sorge, erklärte der IWF am Freitag in seinem jährlichen Bericht zu dem skandinavischen Land.

Risiken von außen - etwa durch einen langsameren Welthandel - könnten die niedrige Inflation verschärfen. Deshalb empfahl der Fonds verschiedene wirtschaftspolitische Schritte umzusetzen. Ziel müsse etwa sein, die Verschuldung der privaten Haushalte bei Immobilien zu dämpfen. Denn ein rascher Rückgang der Immobilienpreise könnte sich negativ auf den Konsum, die Beschäftigung und das Wachstum auswirken.

Erst kürzlich warnte der IWF vor einer weltweiten Immobilienblase. Dabei sorgte sich der Währungsfonds neben Schweden vor allem um die Häusermärkte von Australien, Belgien, Kanada und Norwegen. Der IWF sagte in seiner Crash-Warnung, dass zwei Drittel aller Bankenkrisen eine Blase am Häusermarkt vorangegangen sei (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Insider: EZB-Inflationsziel soll zeitnah angehoben werden

Bei der EZB herrscht Einigkeit darüber, dass das derzeitige Inflationsziel von "unter, aber nahe 2 Prozent" ausgedient hat. Die Bürger...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nächster Preis-Boom? Bei Rohstoffen droht der nächste Super-Zyklus

Einem Top-Investor zufolge könnte bei Rohstoffen der nächste preisliche Super-Zyklus eintreten. Die Preise könnten sogar künstlich in...

DWN
Politik
Politik Wie die USA mit einem „impotenten“ Projekt Chinas Neue Seidenstraße aushebeln wollen

Die USA wollen angeblich mit der „B3W“-Initiative die chinesische Neue Seidenstraße aushebeln. Doch die Wahrheit ist, dass die...

DWN
Finanzen
Finanzen Cannabis auf Rezept: Gegen diese Krankheiten wirkt die Heilpflanze

Cannabis ist vielen nur als Droge bekannt. Dabei nutzen Menschen das Kraut seit Jahrtausenden auch als Heilpflanze. Seit 2017 können...

DWN
Politik
Politik Spanien begnadigt katalanische Separatisten unter Auflagen

Die spanische Regierung von Pedro Sanchez hat ungeachtet des Widerstands in der Bevölkerung alle neun verurteilten Anführer der...

DWN
Politik
Politik Philippinen: Präsident Duterte droht Impfverweigerern mit Gefängnis

"Wenn Sie sich nicht impfen lassen wollen, werde ich Sie festnehmen lassen", sagte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte in einer...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN-SERIE PARTEIENPROGRAMME: CDU und CSU sind gegen eine europäische Schuldenunion

Aus dem Wahlprogramm der CDU/CSU geht hervor, dass es auch künftig keine EU-Schuldenunion geben soll.

DWN
Politik
Politik Marc Friedrich: Die Bundesregierung probte schon 2012 den Umgang mit Corona

Marc Friedrich geht mit der Bundesregierung hart ins Gericht.