Finanzen

US-Notenbank bleibt hart: Blasen müssen platzen

Die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve will die Zinsen erhöhen, auch wenn dies zum Platzen von Blasen führen sollte. Das billige Geld der Fed hat vor allem bei Aktien und Immobilien zu einem unnatürlichen Boom geführt.
03.07.2014 00:21
Lesezeit: 1 min

Die Geldpolitik sollte nach Ansicht von Fed-Chefin Janet Yellen nur in Ausnahmefällen dazu genutzt werden, um das Finanzsystem zu stabilisieren. Die Instrumente hätten der Wirtschaft sehr geschadet, wenn man vor der Finanzkrise damit die Blase am Immobilienmarkt hätte bekämpfen wollen, sagte die Chefin der Notenbank Federal Reserve am Mittwoch in Washington. Stattdessen seien Regeln gefragt, um zu verhindern, dass im Finanzsystem zu große Risiken eingegangen würden.

Wegen der ultralockeren Geldpolitik der Fed haben die Aktien- und Anleihenmärkte in jüngster Zeit starke Gewinne verzeichnet (mehr hier). Experten warnen deswegen vor neuen Blasen. Yellen sieht diese Gefahr offensichtlich nicht: Die Währungshüter sollten sich weiter darauf konzentrieren, für Geldwertstabilität und Vollbeschäftigung zu sorgen, sagte sie.

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