Gemischtes

Nutzfahrzeuge: Bosch profitiert von strengeren Umwelt-Vorschriften

Lesezeit: 1 min
23.09.2014 14:55
Strengere Klimavorschriften für Nutzfahrzeuge kurbeln den Umsatz beim Auto-Zulieferer Bosch an. Das Geschäft mit Ausrüstung für Lastwagen, Transporter oder Busse werde um mehr als zehn Prozent wachsen. Besonders die strengere Emissions-Normen in China sorgen für eine erhöhte Nachfrage nach Abgas-Filtern.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Klima  
Bosch  
China  
Automobil  

Strengere Klimavorschriften für Nutzfahrzeuge kurbeln den Umsatz beim Zulieferer Bosch an. Die Automotive-Sparte von Bosch werde in diesem Jahr um sieben bis acht Prozent zulegen, erklärte der Chef von Bosch-Kraftfahrzeugtechnik, Wolf-Henning Scheider, am Dienstag auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover. Der Umsatz mit Ausrüstung für Lastwagen, Transporter oder Busse werde um mehr als zehn Prozent steigen. In China zum Beispiel gälten strengere Emissions-Normen, sodass bei Bosch Produkte zur Abgasreinigung gefragt seien. Noch in diesem Jahr will der Stiftungskonzern deshalb einen zweiten Produktionsstandort für Nutzfahrzeugtechnik auf dem weltgrößten Fahrzeugmarkt eröffnen.

Mit der Autozulieferung erzielt Bosch zwei Drittel seines gesamten Umsatzes 2013 von 46 Milliarden Euro. Bosch-Chef Volkmar Denner erwartet für dieses Jahr einen Erlösanstieg von fünf Prozent. Im kommenden Jahr wird Bosch dann durch die beiden jüngsten Milliardenzukäufe sprunghaft wachsen: Zusammen mit den beiden Töchtern ZF Lenksysteme und Bosch-Siemens-Hausgeräte, bei denen die Stuttgarter jeweils ihre Hälften um die Anteile der Partnerunternehmen ZF Friedrichshafen und Siemens auf 100 Prozent aufstockten, hätte der Umsatz 2013 gut 60 Milliarden Euro betragen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Spannungen nehmen weiter zu: China entsendet Zerstörer und Flugzeugträger / Sorge auf Okinawa

Geraten jetzt auch Japan und andere pazifische Anrainerstaaten ins Visier der chinesischen Streitkräfte?

DWN
Finanzen
Finanzen Dax dank Chinas Notenbank deutlich im Plus

Konjunkturhilfen in China haben die Stimmung an Europas Börsen nach den jüngsten Verlusten wieder deutlich aufgehellt. Der Dax handelt...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesetat 2022 sieht zweithöchste Neuverschuldung der Geschichte vor

Im Bundeshaushalt 2022 ist eine Neuverschuldung von 138,9 Milliarden Euro vorgesehen. Und ein erheblicher Posten ist dabei noch nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt der Lastenausgleich – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland DIHK: Stimmung in der deutschen Industrie massiv eingebrochen

Die deutsche Wirtschaft blickt äußerst pessimistisch in die Zukunft. Ein Drittel der von der DIHK befragten Firmen rechnet mit noch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Erzeugerpreise steigen um 33,5 Prozent

Die deutschen Hersteller haben ihre Erzeugerpreise so stark erhöht wie nie zuvor - um 33 Prozent innerhalb eines Jahres. Butter verteuerte...

DWN
Deutschland
Deutschland Stahlkonzern Vallourec schließt deutsche Werke

Die IG Metall hatte es schon lange befürchtet, am Mittwoch wurde es Gewissheit: Vallourec will seine deutschen Standorte in Düsseldorf...

DWN
Finanzen
Finanzen Zentralbanken investieren massiv in Aktien

Die Zentralbanken definieren ihre Rolle zunehmend neu. Was bedeutet das für den Aktienmarkt?