Wladimir Putin

Als Präsident von Russland hat Wladimir Putin eine steile Karriere vom Spion zum Staatsoberhaupt hinter sich. Die Meinungen über seine Politik gehen weit auseinander. Seit dem Syrien-Konflikt ist seine Beliebtheit trotz der Annexion der Krim von der Ukraine gestiegen. Der Grund dafür dürfte das kühe Verhältnis zu den USA und ISIS sein. (Foto: Alexey Nikolsky/dpa)

Der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau, März 2016. (Foto: Alexey Nikolsky/dpa)

Wladimir Putin hat bereits seit 1999 einen maßgeblichen Einfluss auf die russischen Staatsgeschäfte. Der studierte Jurist wurde kurz vor der Jahrtausendwende auf Wunsch von Boris Jelzin russischer Premier. Seine Wahl zum Präsidenten im Jahr 2000 erschien vielen Russen als eine neue Ära. Diese hält in den Augen vieler Russen immer noch an.

Aufgrund seines Regierungsstils steht Putin vor allem im Westen in der Kritik. In der Ukraine-Krise werfen ihm Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Westen eine „völkerrechtswidrige Annexion“ der Krim vor. Deshalb hat der Westen Sanktionen gegen Russland verhängt, die das Land in die politische und wirtschaftliche Isolation treiben sollen.

Doch seit der russischen Intervention in Syrien hat sich die Sichtweise auf Putin im Westen teilweise verändert. Während er für die einen nach wie vor ein rücksichtsloser Aggressor ist, sehen ihn die anderen als wichtigen Verbündeten im Kampf gegen die islamistische Terror-Miliz IS.

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