Technologie

LG produziert künftig nur noch LCD-Displays

Lesezeit: 1 min
28.10.2014 17:36
LG Electronics steigt aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern aus. Wegen der sinkenden Nachfrage kündigte der südkoreanische Konzern an, das Geschäft Ende November aufzugeben. Das Plasma-Geschäft machte zuletzt nur noch 2,4 Prozent des Umsatzes aus.

Nach Panasonic steigt auch Rivale LG Electronics aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern aus. Dieses werde wegen der schrumpfenden Nachfrage Ende November aufgegeben, kündigte der südkoreanische Elektronikkonzern am Dienstag an. Der Schritt war bereits erwartet worden, weil sich die konkurrierende LCD-Technologie bei Bildschirmen weltweit durchgesetzt hat. Das Plasma-Geschäft machte zuletzt nur noch 2,4 Prozent des LG-Umsatzes aus.

LCD-Geräte bieten eine höhere Bildschirmauflösung und verbrauchen weniger Strom. Bereits vor einem Jahr hatte der japanische Panasonic-Konzern den Ausstieg aus dem Plasma-TV-Geschäft angekündigt. Als letzter große Konkurrent hat damit nur noch Samsung Electronics die Technologie im Angebot. Samsung teilte mit, auch weiterhin Plasma-Geräte herstellen zu wollen. Offen bleibt aber, woher die Südkoreaner die Bildschirme dafür beziehen wollen, wenn sich die Schwesterfirma Samsung SDI Ende November aus dem Geschäft verabschiedet hat.

Die Marktforscher von NPD DisplaySearch rechnen damit, dass die Lieferungen von Plasma-Fernsehern im nächsten Jahr weltweit auf 500.000 fallen werden von geschätzten 5,2 Millionen 2014.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen auf...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...