Technologie

Super-Computer schrumpft Rechenzentren auf die Größe eines Kühlschranks

Lesezeit: 1 min
11.12.2014 10:21
Der IT-Konzern HP baut eine völlig neue Art von Super-Computer. „The Mashine“ soll durch eine komplett neue Speicher-Struktur sparsamer, schneller und kleiner werden. Die Entwicklung soll die gigantischen Rechenzentren von Google & Co auf Kühlschrank-Große schrumpfen.
Super-Computer schrumpft Rechenzentren auf die Größe eines Kühlschranks

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Der IT-Konzern HP plant 2016 den Prototypen einer völlig neuen Art von Computer vorzustellen.

Wie Business Insider berichtet, heißt der Supercomputer „The Mashine“ und soll eine komplett andere Struktur haben als alle bisherigen Computer. Dadurch soll der Computer, sparsamer, effizienter schneller und kleiner werden. Die Entwicklung richtet sich zunächst nicht an private Nutzer, sondern an große IT-Firmen wie Google und Co. Deren gigantische Rechenzentren soll der HP-Computer durch gerade mal Kühlschrank-große „Mashines“ ersetzen. Dies würde die IT-Architektur weltweit völlig umkrempeln.

Der Hauptunterschied zum bisherigen System bestehe im Speichersystem, aufbauend auf so genannten Memristors : HP hat dazu die bisherige Aufteilung in Arbeitsspeicher (Ram) und Langzeitspeicher (Festplatte oder Flashdrive) aufgehoben. Der neue HP-Speicher kann Daten sowohl lang- als auch kurzfristig speichern und jederzeit abrufbereit halten. Dies bringe entscheidende Energie- und Zeitersparnis gegenüber dem bisherigen zweigeteilten System.

Ein weiterer entscheidender Unterschied ist zudem, dass HP auch innerhalb des Computers alle Daten-Verbindungen aus Glasfaser statt Kupferkabel baut. So werden die Signale mit Licht statt mit Strom übertragen, was bedeutend schneller ist.

Zusammengenommen rechnet HP damit, die Leistung vergleichbarer konventioneller Server um mindestens das Sechsfache zu erhöhen, dabei aber nur gut ein Prozent der Energie zu verbrauchen.

Das Hardware-Design werde eines Tages auf kleinere Geräte übertragen, so der „Mashine“ -Chef-Entwickler Kirk Bresniker. Die Priorität liege für HP aber zunächst an einer angemessenen Software für „the Maschine“, berichet Technology Review. Es soll Carbon heißen und nicht weniger „revolutionär“ werden, so HP.

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