Finanzen

Goldpreis steigt deutlich

Lesezeit: 1 min
16.01.2015 15:32
Der Goldpreis ist in dieser Woche um vier Prozent gestiegen. Begründet wird das von den Anlegern mit dem Misstrauen in die Notenbanken.
Goldpreis steigt deutlich

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Angesichts des wachsenden Misstrauens vieler Anleger in die Politik der Notenbanken findet Gold wieder mehr Anhänger. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich am Freitag um 0,6 Prozent auf 1269,10 Dollar und war damit auf dem Weg zu einem Wochengewinn von fast vier Prozent. In Euro gerechnet stieg die Feinunze sogar um 0,9 Prozent auf 1094,12 Euro. „Die spannende Frage ist, hat der Markt auch schon den Beginn des Anleihekaufprogramms der EZB eingepreist“, sagte ein Händler. An den Märkten wird damit gerechnet, dass die EZB am Donnerstag nächster Woche im Kampf gegen eine drohende Deflation die Notenbankpresse anwerfen wird.

Bislang hätten vor allem risikoscheue Anleger das Edelmetall gekauft. Am Vortag war der Goldpreis kräftig angezogen, da viele Anleger angesichts der völlig überraschenden Abkehr der Schweizer Notenbank (SNB) von einem Euro-Mindestkurs zum Franken die Sicherheit einer Goldanlage vorzogen. Selbst Papiergold -also die ETFs - erfreuten sich wieder größerer Beliebtheit. Der weltgrößte ETF-Goldfonds, SPDR Gold Trust, verzeichnete am Donnerstag einen Zufluss von 1,4 Prozent auf 717,15 Tonnen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Kissinger fordert Verhandlungen für einen Waffenstillstand - bevor der Konflikt aus dem Ruder läuft

Henry Kissinger mahnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schnellstmögliche Friedensverhandlungen an. Der Westen solle nicht versuchen,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handel ohne Regeln: Wie die Rohstoffhändler sich jeder Kontrolle entziehen

Ohne den Rohstoffhandel könnte die moderne Welt nicht existieren. Doch so immanent wichtig dieses Geschäft auch ist, findet es fast...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Staaten erlassen vermehrt Export-Beschränkungen bei Lebensmitteln

Mehrere Länder haben in den vergangenen Wochen Exportbeschränkungen oder -verbote von Grundnahrungsmitteln erlassen.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Politik
Politik Deutschland verkündet engere Zusammenarbeit mit Ostsee-Staaten beim Windkraftausbau

Am 1. Juli übernimmt Deutschland den Vorsitz im Ostseerat. Früher hat man in dem Forum mit Moskau zusammengearbeitet. Nach dem Angriff...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Top-Investor: Die Rezession ist bereits hier

Der Finanz-Insider Peter Schiff sieht die US-Wirtschaft bereits in der Rezession. Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt ins Straucheln...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission will Umgehen von Sanktionen strafbar machen

So soll die Beschlagnahme russischer Oligarchen-Vermögen vereinfacht werden.