Technologie

Industrie 4.0: Smarter Arbeits-Handschuh beschleunigt Produktion

Lesezeit: 1 min
09.03.2015 10:41
Ein intelligenter Handschuh soll künftig Fabrik-Arbeiter unterstützen. Eingebaute Sensoren und Scannern verkürzen die Arbeitsschritte und beschleunigen die Produktion. Das automatische Überwachen der Abläufe soll zudem für mehr Sicherheit sorgen.
Industrie 4.0: Smarter Arbeits-Handschuh beschleunigt Produktion

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die smarte Kleidung hält in der Industrie Einzug. Ein intelligenter Handschuh unterstützt künftig Fabrik-Arbeiter am Fließband. Mit Sensoren, Scannern und smarter Software erleichtert er die Arbeitsschritte und beschleunigt die Produktion. Bio-Sensoren überwachen zudem das Stress-Level der Arbeiter und sollen so für mehr Sicherheit sorgen. Greift der Mitarbeiter beispielsweise zum falschen Werkzeug, leuchtet das Display rot auf, beim richtigen Arbeitsvorgang leuchtet es grün.

Das Wearable des Münchner Herstellers Workaround hat bei dem World Mobile Congress in Barcelona den Innovations-Preis in der Kategorie Industrie 4.0 gewonnen. Das Team besteht unter anderem aus ehemaligen BWM-Mitarbeitern sowie Ex-Ideo-Mitarbeitern.

Das Produkt richtet sich an Produktionsleiter, die oft große Geldmengen investieren um einen Produktionsschritt um Sekunden zu verkürzen oder die Quote zu verbessern. Dabei könnte der Handschuh helfen, der die Fließbandarbeiter als eine Art „dritte Hand“ unterstützt.

Die Zahl der Werkzeuge werde reduziert, da kein zusätzlicher Scanner notwendig ist um die Strichcodes auszulesen. Die Qualität soll zudem durch die unkomplizierte und automatische Dokumentation und Kontrolle der Prozesse verbessert werden. Jedes Produkt oder Werkzeug, dass der Arbeiter in die Hand nimmt, wird automatisch erfasst. Dadurch kann Wissen über die Arbeitsabläufe und deren Probleme gewonnen werden, das wiederum dazu genutzt werden kann, die Verfahren zu optimieren.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Öl- und Gasvorkommen gehen zur Neige

Die Öl- und Gasvorkommen der Russischen Föderation werden nach offiziellen Angaben bald zur Neige gehen, sagt der russische...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflationsschock in den USA: Verbraucherpreise steigen um 4,2 Prozent

Die Furcht vor einer höheren Inflation lastet seit Tagen auf den Aktienmärkten. Nun meldet das Arbeitsministerium die höchste...

DWN
Deutschland
Deutschland Mieter und Vermieter müssen CO2-Sondersteuer bezahlen: „Am Ende der Kanzlerschaft Merkels ist das vermietete Privateigentum in akuter Gefahr“

Die Kosten der neuen Sondersteuer auf das Naturgas CO2 müssen Mieter und Vermieter künftig zu gleichen Teilen bezahlen. Vertreter der...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Heute vor 72 Jahren: Alliierte Militärgouverneure genehmigen das Grundgesetz

Am 12. Mai 1949 hatten die Militärgouverneure Clay, Robertson und Koenig das Grundgesetz vorbehaltlich der Bestimmungen des...

DWN
Deutschland
Deutschland Drosten: Ohne Corona-Impfung wird man sich "unweigerlich infizieren"

Wer sich gegen eine Impfung entscheide, der werde sich "unweigerlich" mit dem Corona-Virus infizieren, sagte der Virologe Christian...

DWN
Politik
Politik Baerbock will mindestens 2 Prozent der Fläche Deutschlands mit Windkraftanlagen bestücken

Annalena Baerbock zufolge müssen mindestens 2 Prozent der gesamten deutschen Landfläche mit Windkraftanlagen bestückt werden, um das...