Politik

Großflächiger Strom-Ausfall legt Norden der Niederlande lahm

Lesezeit: 1 min
27.03.2015 11:33
In Amsterdam ist es am Freitag zu einem schweren Stromausfall gekommen. Das Blackout trifft den Großraum Amsterdam und den Flughafen Schiphol. Tausende Menschen saßen in Zügen, Straßenbahnen, Metros und Fahrstühlen fest. Auch das Mobilfunknetz war teilweise gestört
Großflächiger Strom-Ausfall legt Norden der Niederlande lahm

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein großer Stromausfall hat den Norden der Niederlande zum großen Teil lahmgelegt. Durch einen Defekt in einer Hochspannungsstation bei Amsterdam fiel am Freitagvormittag der Strom in weiten Teilen des Ballungsgebietes um Amsterdam aus, meldete das niederländische Radio. Betroffen sei auch der Amsterdamer Flughafen Schiphol, der auf Notstromaggregate umgestellt habe.

Auch das Mobilfunknetz war teilweise gestört. Züge fielen aus oder stoppten auf offener Strecke. Krankenhäuser, Radio und Fernsehen schalteten auf Notstrom um. Tausende Menschen saßen in Zügen, Straßenbahnen, Metros und Fahrstühlen fest.

Der Netzbetreiber TenneT gab an, eine Überlastung des Stromnetzes habe den Ausfall in der niederländischen Hauptstadt verursacht. An Europas viertgrößtem Flughafen Amsterdam-Schiphol wurden einer Sprecherin zufolge wegen des Blackouts Flüge gestrichen. Große Teile Nordhollands waren ebenfalls betroffen. Über die zu erwartende Dauer des Ausfalls machte TenneT zunächst keine Angaben. Der Nachrichtenagentur ANP zufolge wurde der Ausfall durch die Störung einer Hochspannungsschaltanlage im Amsterdamer Vorort Diemen ausgelöst.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Energie-Krise offenbart Planlosigkeit: Scholz will jetzt Pipeline aus Portugal

Eigentlich sollte es die Pipeline von Portugal über Spanien nach Mitteleuropa längst geben. Doch das Projekt wurde gestoppt. Das rächt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen China wird für deutsche Industrie zum Risiko-Standort

Ein chinesischer Überfall auf Taiwan ist eine reale Gefahr. Den deutschen Unternehmen, die Milliardensummen in China investiert haben,...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise weitet sich aus: Steigende Rohölnachfrage erwartet

Der Rohölpreis ist zuletzt gesunken, Heizölkäufer profitieren davon bisher nicht – und bald könnte die weltweite Nachfrage nach...

DWN
Deutschland
Deutschland IW-Analyse: Teure Energie ist verheerend für Deutschland

Die Experten des IW haben durchgespielt, was teure Energie für deutsche Verbraucher, Firmen und die Wirtschaft bedeutet. Die Aussichten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BASF: Chemieriese blickt zuversichtlich in die Zukunft

Der weltweit größte Chemiekonzern und größte Erdgasverbraucher Deutschlands sieht keinen Grund zur Panik und setzt sich ambitionierte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Telekom: Auf stabilem Wachstumskurs

Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wächst die Deutsche Telekom weiter.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens meldet ersten Quartalsverlust seit 2010

Siemens hat erstmals seit 2010 in einem Quartal Verlust gemacht. Dennoch sieht sich das Unternehmen derzeit gut aufgestellt.

DWN
Politik
Politik Kontakt zu Russland: Ukraine will sich durch Schweiz vertreten lassen

Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland will die Ukraine sich dort von der Schweiz vertreten lassen. Doch Moskau bremst...