Politik

Delfin-Sterben in Japan: Sorge vor starkem Erdbeben

Lesezeit: 1 min
12.04.2015 00:28
In Japan sind mehr als 150 Delfine gestrandet. Das löst in Japan Angst vor einem Erdbeben aus. 2011 waren ähnliche Vorfälle kurz vor jenem Erdbeben gemeldet worden, welches die Fukushima-Katastrophe verursachte.
Delfin-Sterben in Japan: Sorge vor starkem Erdbeben

Mehr zum Thema:  
Asien >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Asien  

Die Massenstrandung der 150 Breitschnabeldelfine an zwei verschiedenen Stränden sorgt für neue Erdbeben- und Tsunami-Angst in Japan, berichtet Asahi Shimbun. Über Twitter häufen sich Kommentare, die sich an das Jahr 2011 erinnert fühlen, als ein Erdbeben und der anschließende Tsunami für die Katastrophe von Fukushima sorgten.

Wissenschaftler obduzieren die Kadaver, sagen aber, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für einen solchen Zusammenhang gebe. 2011 waren sechs Tage vor dem Erdbeben bereits 50 Breitschnabeldelfine gestrandet. Auch in Neuseeland kam es 2011 zu Grindwal-Strandungen zwei Tage vor jenem Erdbeben, das die Stadt Christchurch zerstörte.

In Japan sind die Folgen von Fukushima noch immer nicht gelöst: Die japanische Betreibergesellschaft Tepco hat Informationen über ein Leck am Fukushima-Reaktor über zehn Monate geheim gehalten. Während dieser Zeit strömte radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Vor kurzem wurden nun sogar Strahlungen an der kanadischen Westküste gemessen, die von der Katastrophe stammen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Asien >

DWN
Politik
Politik Energie-Krise offenbart Planlosigkeit: Scholz will jetzt Pipeline aus Portugal

Eigentlich sollte es die Pipeline von Portugal über Spanien nach Mitteleuropa längst geben. Doch das Projekt wurde gestoppt. Das rächt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen China wird für deutsche Industrie zum Risiko-Standort

Ein chinesischer Überfall auf Taiwan ist eine reale Gefahr. Den deutschen Unternehmen, die Milliardensummen in China investiert haben,...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise weitet sich aus: Steigende Rohölnachfrage erwartet

Der Rohölpreis ist zuletzt gesunken, Heizölkäufer profitieren davon bisher nicht – und bald könnte die weltweite Nachfrage nach...

DWN
Deutschland
Deutschland IW-Analyse: Teure Energie ist verheerend für Deutschland

Die Experten des IW haben durchgespielt, was teure Energie für deutsche Verbraucher, Firmen und die Wirtschaft bedeutet. Die Aussichten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BASF: Chemieriese blickt zuversichtlich in die Zukunft

Der weltweit größte Chemiekonzern und größte Erdgasverbraucher Deutschlands sieht keinen Grund zur Panik und setzt sich ambitionierte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Telekom: Auf stabilem Wachstumskurs

Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wächst die Deutsche Telekom weiter.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens meldet ersten Quartalsverlust seit 2010

Siemens hat erstmals seit 2010 in einem Quartal Verlust gemacht. Dennoch sieht sich das Unternehmen derzeit gut aufgestellt.

DWN
Politik
Politik Kontakt zu Russland: Ukraine will sich durch Schweiz vertreten lassen

Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland will die Ukraine sich dort von der Schweiz vertreten lassen. Doch Moskau bremst...