Politik

Umfrage: Deutsche Schüler sollen gutes Benehmen lernen

Lesezeit: 1 min
18.05.2015 02:48
Den älteren Deutschen ist ein Unterrichtsfach „Gutes Benehmen“ deutlich wichtiger als eine profunde Ausbildung in Computer-Programmierung oder Wirtschaft. Die Jungen setzten dagegen auf IT, Gesundheit und Kunst. Auch die Begeisterung für Schönschrift ist noch nicht erloschen.
Umfrage: Deutsche Schüler sollen gutes Benehmen lernen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Drei von vier Deutschen (75 Prozent) sprechen sich in einer aktuellen Umfrage dafür aus, an Schulen ein Unterrichtsfach «Benehmen» pflicht- oder zumindest wahlweise anzubieten. Eine obligatorische Teilnahme aller Schüler an einem solchen Fach wäre den Bürgern mit 51 Prozent Zustimmung sogar wichtiger als ein Pflichtfach Wirtschaft (48), Gesundheitskunde (42), Suchtprävention (39) oder Computerprogrammierung (35).

Dies ergibt sich aus einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Befragung des Institutes YouGov unter 1330 Bürgern zu entweder bereits existierenden, aber eher seltenen oder zu oft vorgeschlagenen neuen Fächern. Am wenigsten Zustimmung als mögliche Schul-Pflichtfächer finden demnach Islamischer Religionsunterricht (2 Prozent), Astronomie (8) und Christlicher Religionsunterricht (12).

Auf ein Pflichtfach «Benehmen» legen immerhin 33 Prozent der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren Wert - mit zunehmendem Alter jedoch immer mehr und schließlich 61 Prozent der Menschen ab 55 Jahren. Als Pflicht- oder Wahlfach die meiste Zustimmung finden Wirtschaft und Computerprogrammierung (insgesamt je 91 Prozent), Gesundheitskunde (89) - und Kunst (86), allerdings ganz überwiegend als Nebenfach. Auch Schönschrift hat noch ihre Anhänger: Für 17 Prozent sollte das ein Pflichtfach sein, für 37 Prozent ein Unterrichts-Wahlfach.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Blamage für Brüssel: US-Finanzministerin wischt Öl-Embargo gegen Russland vom Tisch

US-Finanzministerin Janet Yellen hat den Embargo-Diskussionen der Europäer einen schmerzhaften Dämpfer verpasst.

DWN
Finanzen
Finanzen Vorboten der Krise: Großinvestoren treten die Flucht ins Bargeld an

Große Fonds und Vermögensverwalter ziehen sich aus dem Aktienmarkt zurück und setzen zunehmend auf Cash.

DWN
Politik
Politik DWN AKTUELL: China hält Manöver vor Taiwan ab / USA bringen Flugzeugträger und Lenkwaffen-Schiffe in Stellung

Alle Augen sind derzeit auf die Ukraine gerichtet. Dabei spitzt sich die Lage in den Gewässern vor China gerade massiv zu.

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Technologie
Technologie Liebherr entwickelt Roboter, der Maurer ersetzt

Der Baumaschinen-Produzent "Liebherr" entwickelt einen mobilen Roboter, der ein gesamtes Gebäude errichten kann.

DWN
Finanzen
Finanzen Dax deutlich im Minus: Anleger erwarten steigende Zinsen

Zins- und Rezessionsängste haben am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag für deutliche Verluste gesorgt.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland exportierte im letzten Jahr 300.000 Elektro-Pkw

Die Elektromobilität in Deutschland gewinnt an Schwung - auch dank Kaufprämie und Steuervorteilen. Die Exporte von Elektro-Pkw haben sich...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Umsatz wächst und wächst: Lidl durchbricht Schallmauer

Der Discounter Lidl der Schwarz-Gruppe meldet verblüffende Zahlen.