Finanzen

Anleger an Asien-Börsen wegen Entscheid der US-Notenbank zurückhaltend

Lesezeit: 1 min
17.06.2015 09:02
Am Mittwochabend wird die US-Notenbank Fed genauere Informationen über eine Zinswende liefern. Deshalb sind die Anleger in Asien zurückhaltend. Sie wollen keine großangelegten Aktien-Käufe tätigen.
Anleger an Asien-Börsen wegen Entscheid der US-Notenbank zurückhaltend

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

An den Aktienmärkten in Fernost haben die Anleger am Mittwoch vor einem Entscheid der US-Notenbank vorsichtig agiert. Viele Investoren warteten auf die Pressekonferenz von Fed-Chefin Janet Yellen am Abend (MESZ) im Anschluss an die zweitägige Zinssitzung. Dann soll Yellen neue Hinweise liefern, wann die Fed mit ihrer Zinswende beginnen wird. Auch die wachsende Sorge vor einer Staatspleite Griechenlands drückte auf die Kauflaune. „Die Stimmung ist angespannt, deshalb wollen Investoren keine wesentlichen Anteile etwa an Exportwerten und Banken kaufen“, sagte Hikaru Sato von Daiwa Securities.

In Tokio gab der Nikkei um 0,19 Prozent auf 20.219 Punkte nach. Auch in Taiwan notierte der Index niedriger. In Shanghai glich der Markt anfängliche Verluste im Handelsverlauf wieder aus. Investoren sorgten sich hier vor einer Flut von Börsengängen vor Liquiditätsengpässen. Auch der MSCI-Index für asiatische Aktienwerte ohne Japan machte mit einem Plus von 0,7 Prozent die Verluste des Vortags wieder wett.

Bei den Einzelwerten gaben Toyota -Aktien ein Prozent nach und auch Honda - sowie Nissan -Papiere notierten niedriger. Toyota hatte zuvor seinen Rückruf wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata in den USA ebenso wie Honda ausgeweitet. Diesmal waren die Luftkissen für die Beifahrer betroffen.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel kaum. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1250 Dollar. Zum Yen legte die US-Währung geringfügig auf 123,43 Yen zu.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Die deutsche Wirtschaftskrise ist eine Chance für Start-ups
24.02.2024

Die Berliner Unternehmerin Julia Derndinger spricht im exklusiven DWN-Interview über den aktuellen Zustand der deutschen Gründerszene,...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Vermögensregister und Bargeldbeschränkungen: Risiko für Anleger
23.02.2024

Das EU-Vermögensregister gehört derzeit zu den größten Risiken für Anleger. Daher ist es wichtig, sich jetzt zu überlegen, wie man...

DWN
Technologie
Technologie Googles KI generiert nach zu viel Diversität keine Bilder von Leuten
24.02.2024

Google lässt seine KI-Software Gemini vorerst keine Bilder von Menschen mehr erzeugen, nachdem sie Nutzern nicht-weiße Nazi-Soldaten und...

DWN
Politik
Politik UN-Chef Guterres: Höchste Zeit für Frieden in der Ukraine
24.02.2024

Zwei Jahre nach Kriegsbeginn in der Ukraine hat UN-Generalsekretär António Guterres ein Ende der Kämpfe verlangt - und eindringlich vor...

DWN
Politik
Politik Dringend: Deutschlands Wirtschaft fordert Steuerreform
24.02.2024

Führende Industrieverbände fordern steuerpolitische Reformen: Sie präsentieren ein Spektrum an Maßnahmen, von der Senkung der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Regeln für den Onlinehandel in der EU - was jetzt zu beachten ist!
24.02.2024

Wer Onlinehandel betreibt, läuft Gefahr, in eine Abmahnfalle zu geraten. Dies kann aus Unwissenheit passieren oder wenn Fehler...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Können Kasachstan und Aserbaidschan russische Energie ersetzen?
23.02.2024

Aserbaidschan und Kasachstan sollen als Folge des Ukrainekrieges zu wichtigen Energieversorgern Deutschlands und der EU werden. Doch wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Wunderwaffen gibt es nicht
23.02.2024

Im Ukraine-Krieg treffen russische auf westliche Waffensysteme. Inwieweit lässt sich deren Effektivität vergleichen, sind ausgebrannte...