Gemischtes

Griechenland: Leere Supermärkte wegen Banken-Schließung

Lesezeit: 1 min
04.07.2015 16:40
Das Abschneiden Griechenlands vom internationalen Zahlungsverkehr sorgt für eine Verknappung des Angebots bei Lebensmitteln. Wer kann, versorgt sich mit kleinen Gemüsegärten selber.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das Einfrieren des griechischen Bankensektors sorgt nun für leere Supermarkt-Regale in Griechenland. Momentan können die Griechen nur 50 Euro pro Tag abheben, dies wird verstärkt in Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln, Reis, Bohnen und Konserven investiert, wie Reuters berichtet.

Die Kapitalverkehrskontrollen behindern allerdings Produktion und Versand der Ware – das könnte in Verbindung mit den Hamsterkäufen innerhalb kürzester Zeit zu einer Verknappung des Angebots führen.

In Griechenland sind daher bereits zahlreiche Konsumgüter – wie Benzin – rationiert worden. Am Freitag kam es erstmals zu einer Plünderung eines Supermarktes. Vermummte räumten den Laden leer, um Passanten mit den Lebensmitteln zu versorgen.

Die Lösung für viele Griechen: Wer kann, legt sich seinen eigenen kleinen Gemüsegarten an und werden zum Selbstversorger, wie AP berichtet.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Merz vs. Scholz: Mit Marktwirtschaft und Gesetzen der Physik die Bahn retten - vor 2070
22.07.2024

Es war ein bemerkenswertes Statement im Format des „Sommer-Interviews“. CDU-Parteichef Friedrich Merz hat vorgeschlagen (und der Bahn...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Taiwans Chipindustrie: Milliarden gegen Chinas Bedrohung und Trumps Forderungen
22.07.2024

Aus Sorge vor einer chinesischen Invasion investieren Taiwans Chipfirmen Milliarden in neue Fabriken im Ausland. Die Bedenken sind nicht...

DWN
Politik
Politik Russischer Geheimdienst: Explosivstoffe in deutschen Paketen entdeckt
22.07.2024

Moskau beschuldigt die Führung in Kiew immer wieder, Sabotage- und Terroranschläge in Russland zu organisieren. Jetzt soll ein konkreter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Varta setzt auf drastische Maßnahmen: Alt-Aktionäre sollen gehen
22.07.2024

Der Batteriehersteller ergreift drastische Maßnahmen und wählt ein Verfahren, das verhindern soll, dass ein operativ gesunder Betrieb in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Pekings Wirtschaftskurs sorgt für Frustration bei deutschen Firmen
22.07.2024

Das „Dritte Plenum“ sollte eigentlich für Aufbruchstimmung sorgen. Doch aus der Perspektive deutscher Firmen blieben die Beschlüsse...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Frauen in Führung: Anteil in deutschen Börsenunternehmen auf Rekordniveau
22.07.2024

Im Mai 2024 lag der Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Dax-Unternehmen bei 37,3 Prozent und in den Vorständen bei 19,3 Prozent,...

DWN
Technologie
Technologie Hightech, statt Handarbeit: Ein Blick in die Zukunft der Landwirtschaft
22.07.2024

Neue Anbaumethoden und Technologien verändern die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren. Ob KI-gestützte Wettervorhersagen,...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto-Batterien: Wahrheit hinter dem CO2-Mythos
22.07.2024

Obwohl die Herstellung von E-Auto-Batterien viel Energie erfordert, weist ein Elektroauto über seine gesamte Lebensdauer hinweg eine...