Politik

Anleger glauben nicht an Erholung der Konjunktur

Lesezeit: 1 min
07.09.2015 11:53
Nach einer Sentix-Umfrage nimmt die Konjunkturskepsis professioneller Anleger für die Euro-Zone und für die Schwellenländer zu. „Die Investoren sehen nun die Eintrübung in China sowie in den übrigen Emerging Markets als eine signifikante Belastung für die Konjunktur der Euro-Zone“, so der Sentix-Ökonom Sebastian Wanke.
Anleger glauben nicht an Erholung der Konjunktur

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Die Konjunkturskepsis professioneller Anleger für die Euro-Zone, aber auch für Asien und Lateinamerika nimmt zu. Grund für die deutlich schwindenden Erwartungen für das Währungsgebiet im September sei die Abkühlung in den Schwellenländern, wie die Investmentberatung Sentix am Montag zu ihrer Umfrage unter 965 Anlegern mitteilte. „Die Investoren sehen nun die Eintrübung in China sowie in den übrigen Emerging Markets als eine signifikante Belastung für die Konjunktur der Euro-Zone“, sagte Sentix-Ökonom Sebastian Wanke. Das Barometer dazu sank um 4,8 Punkte auf 13,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit Februar. Auch der Deutschland-Index fiel spürbar um rund fünf auf 20,6 Punkte, da sich vor allem die Aussichten eintrübten.

Aber nicht nur in Europa verschlechtert sich der Konjunkturausblick. Auch in Japan und dem übrigen Asien geht es bergab. „Für Lateinamerika signalisieren die Indizes sogar Rezession“, betonte Wanke. Die Investoren beurteilten die Lage dort so ungünstig wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung 2003.“

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Europa >

DWN
Politik
Politik Blamage für Scholz: Russland hört entlarvendes Gespräch über Taurus-Lieferungen ab
02.03.2024

Die Taurus-Affäre um Bundeskanzler Olaf Scholz wird immer brisanter. Vor einer Woche hatte Scholz der Lieferung von...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Bargeldobergrenze: Sinnvolle Maßnahme gegen Geldwäsche oder erste Etappe der Bargeld-Abschaffung?
02.03.2024

Barzahlungen ade? Transaktionen über 10.000 Euro sollen künftig nicht mehr bar abgewickelt werden dürfen. Darauf haben sich das...

DWN
Finanzen
Finanzen Investieren in Qualitätsaktien: Aktiv, passiv oder gar nicht?
02.03.2024

Quality Investing war in den letzten Jahrzehnten eine sehr erfolgreiche Anlagestrategie. Wir vergleichen einen aktiven und passiven Ansatz,...

DWN
Politik
Politik Gas-Notfallplan überflüssig? Regierung setzt dennoch auf neues LNG-Terminal in Rügen
02.03.2024

Zuletzt war von einer Entspannung der Gasversorgungslage die Rede. Trotzdem hält der Bund an der Gas-Alarmstufe wie auch am Rügener...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Künstliche Intelligenz: Unternehmen sind zu zögerlich
02.03.2024

Trotz der vielen Chancen von KI-Technologie stehen vor allem kleinere Unternehmen vor Herausforderungen wie Datenqualität und auch...

DWN
Technologie
Technologie 5G-Netz: Mehrheit der Mobilfunk-Kunden weiterhin skeptisch
02.03.2024

5G verspricht stabile Verbindungen und eine deutlich schnellere Datenübertragung als die Vorgängertechnologie. Ein dicker Vorteil für...

DWN
Politik
Politik "Zeit läuft davon": Wirtschaft fordert von Scholz schnelle Entlastungen und Reformen
01.03.2024

Die deutsche Wirtschaft klagt über hohe finanzielle Belastungen und andere Wachstumshemmnisse. Der Forderungskatalog der Verbände an den...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Rekord in greifbarer Nähe - DAX erneut mit Bestmarke
01.03.2024

Der deutsche Leitindex DAX hat im Freitagshandel das siebte Rekordhoch in Folge erobert - und auch der Goldpreis ist von seinem Allzeithoch...