Technologie

„Next“: Selbstfahrende Kabinen als Transportmittel

Lesezeit: 1 min
29.10.2015 11:27
Ein italienisches Unternehmen arbeitet an dem Transportmittel der Zukunft. Per App wird eine selbstfahrende Kabine bestellt, diese holt den Passagier ab und koppelt sich an andere Kabinen, die in eine ähnliche Richtung fahren. Selbst Getränke kann man sich während der Fahrt liefern lassen.
„Next“: Selbstfahrende Kabinen als Transportmittel
Je nach Standort wird der Passagier von einer Gondel abgeholt, die sich dann mit anderen Gondeln verbinden kann. (Foto: Next Future)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Italien  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen werden gern genutzt. Aber im Gegensatz zum eigenen Auto oder einem Car-Sharing-Angebot fahren diese immer nur eine festgelegte Strecke. Ein italienisches Team aus Ingenieuren und Designern hat sich deshalb mit einem alternativen Transportmittel beschäftigt: Next, The Future of Transportation.

Egal, an welcher Straße man steht, soll man sich zukünftig über das Smartphone eine selbstfahrende Kabine bestellen können. Diese holt dann den Passagier ab und koppelt sich an andere selbstfahrende Kabinen, wenn es ab einem gewissen Punkt auf der Route eine gemeinsam gefahrene Strecke gibt: Wie einzelne, unabhängige Module, die sich wie Waggons aneinanderhängen lassen. Während der Fahrt sagt einem das Computersystem dann auch, in welche der angekoppelten Kabinen man gehen muss, um ans ursprünglich vereinbarte Ziel zu kommen.

Sobald sich die Wege der Kabinen trennen, entkoppeln sie sich. Wer während der gemeinsamen Fahrt sein Fahrtziel kurzfristig geändert hat, kann dann notfalls in die angekoppelte Kabine umsteigen und mit ihr weiterfahren. Die Kabinen besitzen mehrere Stühle und lassen sich, wenn sie aneinander gekoppelt sind, auch im Inneren miteinander verbinden. Spezielle Wege braucht es für die Kabinen nicht, sie sollen auf der normalen Straße fahren.

Neben dem üblichen Transport von einem Ort zum anderen, gibt es aber auch noch weitere Annehmlichkeiten, die die selbstfahrenden Kabinen bieten. Während der Fahrt mit dieser Kabine ist es auch möglich, bestimmte Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. So kann man über eine App etwas zu trinken bestellen oder eine Toilette rufen. Die Wünsch werden einem direkt in die Kabine gebracht. So würde sich eine entsprechende Kabine an die Ihre ankoppeln, die Wände zwischen den Kabinen verschwinden und Sie können die Bar der anderen Kabine betreten, um etwas zu trinken etc. Aussteigen für derartige Dinge ist nicht mehr notwendig.

Eine Kabine soll Platz für sechs Sitze und vier Stehplätze haben. Die Kabinen sind kaum länger als 2,7 Meter und nicht breiter als 1,9 Meter. Geplant ist, die Marktreife von Next 2020 erreicht zu haben. Die Idee ist, sowohl öffentliche als auch private Module anzubieten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Digitaler Euro: Banken fordern Obergrenzen für jeden Bürger

Deutschlands Finanzinstitute stellen sich überraschend deutlich gegen die derzeitigen Pläne der EZB für einen digitalen Euro. Sie...

DWN
Politik
Politik Nach Brandbrief der Landkreise: Faeser plant Migrationsgipfel noch im Februar

Nach einem Brandbrief von Landkreisen und Gemeinden angesichts der angespannten Migrationslage kündigt Innenministerin Faeser einen...

DWN
Politik
Politik Ukraine: Selenskyj tauscht Verteidigungsminister aus

Die Ukraine befördert ihren Geheimdienstchef zum neuen Verteidigungsminister. Zuvor hatte Selenskyj bereits eine Reihe hochrangiger...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Industrie: Trend bei Auftragslage geht „klar nach unten“

Trotz einer leichten Erholung im Dezember war das Jahr 2022 katastrophal für die Deutsche Industrie. Die Aufträge gingen im Vergleich zum...

DWN
Politik
Politik Nach Ballon-Abschuss: USA werten Trümmerteile aus

Vor der Küste South Carolinas bergen die USA Trümmer eines mutmaßlichen Spionageballons aus China. Von der Auswertung erhoffen sie sich...

DWN
Panorama
Panorama Schweres Erdbeben erschüttert Türkei und Syrien

Bei einem schweren Erdbeben wurden Teile der Türkei und Syriens verwüstet. Laut offiziellen Angaben starben mehr als 1400 Personen. Zudem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bundesweite Warnstreiks bei der Post am Montag und Dienstag

Verdi hat zu bundesweiten Streiks bei der Deutschen Post aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen für alle Post-Angestellten....

DWN
Politik
Politik USA warnen Türkei wegen massiver Exporte nach Russland

Trotz der westlichen Sanktionen hat Russland weiterhin Zugang zu entscheidenden Importen. Mitverantwortlich dafür ist die Türkei, wie die...