Politik

Asyl-Krise: Merkel reist nicht zum WEF nach Davos

Lesezeit: 1 min
11.01.2016 09:30
Angela Merkel hat ihre Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos kurzfristig abgesagt. Sie muss sich in verschiedenen Krisen-Sitzungen nun mit der fatalen Sicherheitslage in Deutschland befassen. Das Kanzleramt sagt, es sei gar nicht geplant gewesen, dass Merkel nach Davos reist.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Financial Times berichtet: Angela Merkel hat ihre Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos kurzfristig abgesagt. Sie müsse sich in verschiedenen Krisen-Sitzungen nun mit der fatalen Sicherheitslage in Deutschland befassen. Die FT schreibt, dass der Druck auf Merkel nach den Gewalt-Exzessen in Köln und zahlreichen anderen Städten erheblich gestiegen sei. So sollen neue Gesetze zu härteren Strafen und schnelleren Abschiebungen von Straftätern führen. Die FT analysiert Merkels Lage als schwierig, weil die CDU unter immer stärkeren Druck der AfD gerate.

Update 15 Uhr: Das Bundespresseamt dementierte die Meldung der FT dahingehend, dass Merkel schon lange geplant haben soll, nicht nach zu Davos zu fahren; angeblich, weil es protokollarisch nicht möglich sei, dass Bundespräsident und Kanzlerin bei ein und derselben Veranstaltung auftreten. Die FT hat die Passage nun entsprechend verändert und berichtet die Darstellung des Kanzleramts.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Kissinger fordert Verhandlungen für einen Waffenstillstand - bevor der Konflikt aus dem Ruder läuft

Henry Kissinger mahnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schnellstmögliche Friedensverhandlungen an. Der Westen solle nicht versuchen,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handel ohne Regeln: Wie die Rohstoffhändler sich jeder Kontrolle entziehen

Ohne den Rohstoffhandel könnte die moderne Welt nicht existieren. Doch so immanent wichtig dieses Geschäft auch ist, findet es fast...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Staaten erlassen vermehrt Export-Beschränkungen bei Lebensmitteln

Mehrere Länder haben in den vergangenen Wochen Exportbeschränkungen oder -verbote von Grundnahrungsmitteln erlassen.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Politik
Politik Deutschland verkündet engere Zusammenarbeit mit Ostsee-Staaten beim Windkraftausbau

Am 1. Juli übernimmt Deutschland den Vorsitz im Ostseerat. Früher hat man in dem Forum mit Moskau zusammengearbeitet. Nach dem Angriff...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Top-Investor: Die Rezession ist bereits hier

Der Finanz-Insider Peter Schiff sieht die US-Wirtschaft bereits in der Rezession. Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt ins Straucheln...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission will Umgehen von Sanktionen strafbar machen

So soll die Beschlagnahme russischer Oligarchen-Vermögen vereinfacht werden.