Finanzen

Air France mit Umsatz-Verlusten

Lesezeit: 1 min
11.01.2016 14:56
Air France kämpft gegen den Druck der Billig-Flieger. Die Franzosen haben keine wirklichen Rezepte und behaupten nun, die Terror-Anschläge seien für die Umsatzverluste im Dezember verantwortlich.
Air France mit Umsatz-Verlusten

Air France meldet für den Dezember Umsatzeinbußen von rund 70 Millionen Euro. Eine konkrete Umsatzzahl nannte Air France nicht. Bereits im November sprach die Fluggesellschaft davon, dass sich die Terror-Anschläge am 13. November mit 50 Millionen Euro negativ auf die Erlöse ausgewirkt hätten. Insgesamt macht Air France allerdings ein Erholung der Geschäfte aus. Eine gute Nachfrage nach Langstreckenflügen und dem Angebot der Billigsparte Transavia hätten zu einem Plus von 1,1 Prozent beim Passagieraufkommen geführt. Das Fracht-Geschäft hingegen gab um 7,8 Prozent nach.

Die Air-France-Aktie legte im frühen Pariser Handel um etwa drei Prozent zu. Der Zeitung „Les Echos“ zufolge will das Unternehmen einen neuen Wachstumsplan vorstellen.

Tatsächlich ist der Verweis auf den Terror eine PR-Finte: Air France ist zusammen mit dem niederländischen Partner KLM die Nummer zwei in Europa. Beide Unternehmen stehen unter hartem Konkurrenzdruck – und zwar der Billigflieger. Auf den europäischen Routen setzen ihnen Billigflieger wie Easyjet und Rynair zu, auf den Langstrecken arabische Wettbewerber wie Etihad. Branchenangaben zufolge waren die Flugbuchungen nach Paris nach den Anschlägen um etwa ein Viertel zurückgegangen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsche Bank warnt vor explodierender Inflation - "Weltwirtschaft sitzt auf einer Zeitbombe"

Der globale Chef-Ökonom der Deutschen Bank sieht den Anbruch einer gefährlichen neuen Phase der Wirtschaftspolitik gekommen, da die...

DWN
Finanzen
Finanzen Bernegger analysiert: Die Inflation ist da - und sie wird schlimmer werden

DWN-Kolumnist Michael Bernegger zeigt auf, wie sich die Inflation entwickeln wird.

DWN
Deutschland
Deutschland Spielerberater: „Auch die Vereine profitieren von uns“

Spielerberater haben generell nicht den besten Ruf. Zu Unrecht, findet Thies Bliemeister. Im Interview mit den DWN erläutert der Inhaber...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland braucht mehr Strom als berechnet – was bedeutet das?

Bei den bisherigen Annahmen, wie viel Strom das Land braucht, liegt man ordentlich daneben. Doch wie soll der erhöhte Strombedarf gedeckt...

DWN
Politik
Politik USA und Russland werden die Arktis unter sich aufteilen

In der Arktis werden die USA und Russland die EU und China voraussichtlich verdrängen. Deutschland könnte sich dennoch an...

DWN
Technologie
Technologie Bayerische Hightech-Schmiede bekämpft mit Mikroorganismen den Klimawandel - und begeistert neue Investoren

Viele Produkte, die wir täglich anwenden, basieren auf Petrochemie, beispielsweise Arzneimittel oder Kleidungsstücke. Bei ihrer...

DWN
Politik
Politik Biden reicht Putin die Hand - um gemeinsam gegen China vorzugehen

Joe Biden verfolgt auf seiner Europa-Reise nur ein Ziel: Eine amerikanisch-europäisch-russische Allianz gegen China zu schmieden. Der...

DWN
Finanzen
Finanzen Bernegger analysiert: Droht uns die Inflation?

DWN-Kolumnist Michael Bernegger analysiert die konjunkturelle Lage.