Gemischtes

Amazon baut eigene Fahrerflotte aus

Lesezeit: 1 min
18.02.2016 12:11
Der Online-Händler Amazon will seine Pakete in Zukunft öfter selbst ausliefern. Dazu soll der Konzern heimlich Fahrer angeworben haben. Mit einer eigenen Transport-Flotte macht der US-Konzern künftig auch den Paketdiensten ernste Konkurrenz.
Amazon baut eigene Fahrerflotte aus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will Insidern zufolge künftig einen größeren Teil der Auslieferungen selbst stemmen und macht damit Paketdiensten wie UPS und FedEx Konkurrenz. Der US-Konzern habe heimlich Fahrer angeworben, sagten mehrere Fahrer der Nachrichtenagentur Reuters, die bisher im Rahmen des Programms Amazon Flex Pakete für Prime-Mitglieder direkt zu den Kunden gebracht haben. Ihren Informationen nach sollen sie nun auch normale Bestellungen über die Internetseite amazon.com ausliefern. Damit würde das Angebot deutlich ausgebaut. Eine Amazon-Sprecherin sagte lediglich, in Texas würden Flex-Fahrer bereits diese Aufgabe übernehmen. Details nannte sie nicht. Die Fahrer sind keine Amazon-Angestellten, sondern arbeiten selbstständig und müssen beispielsweise die Tankrechnung und Versicherungen selbst bezahlen.

Amazon könnte durch eine eigene Fahrerflotte seine milliardenschwere Logistikrechnung deutlich senken und die Kontrolle über die Auslieferungen verbessern.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Tödliche Corona-Verläufe in Berlin am geringsten, in Sachsen-Anhalt am höchsten

Der Johns Hopkins University zufolge ist der Anteil der tödlichen Verläufe der Corona-Erkrankungen in Berlin und NRW deutschlandweit am...

DWN
Politik
Politik China wird aggressiver: Zwangsassimilation in der Inneren Mongolei

Peking hat verfügt, dass an den mongolisch-sprachigen Schulen in der Inneren Mongolei diverse Fächer nur noch auf Chinesisch unterrichtet...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Politik
Politik Dänemark erklärt Teile Syriens für sicher: Druck auf Flüchtlinge wächst

Dänemark hat Teile Syriens für sicher erklärt und einigen Flüchtlingen die Aufenthaltserlaubnis entzogen.

DWN
Politik
Politik Menschenaffen werden gegen Corona geimpft

Weil Menschenaffen vom Aussterben bedroht sind, werden sie gegen Corona geimpft.

DWN
Politik
Politik Orban-Regierung spricht von "sehr starker dritter Welle" und legt Ungarn lahm, auch Niedersachsen droht mit Oster-Lockdown

Lesen Sie im Folgenden den Corona-Ticker, den wir selbstverständlich laufend für sie aktualisieren.