Finanzen

Yen-Schwäche stützt Nikkei, Chinas Börsen im Plus

Lesezeit: 1 min
22.02.2016 09:27
Die Börsenplätze in Asien haben die Handelswoche mit Gewinnen begonnen. In Tokio wurden die Kurssteigerungen von der jüngsten Schwäche des Yen unterstützt, während in China eine Personalentscheidung positiv von den Anlegern aufgenommen wurde.
Yen-Schwäche stützt Nikkei, Chinas Börsen im Plus
Der Hongkonger Hang Seng-Index in der Monatssicht. (Grafik: arvia.de)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Asien  
Börse  

Die Börsen in Fernost sind mit Gewinnen in die Handelswoche gestartet. Während die Aktienmärkte in Tokio von der jüngsten Schwäche des Yen profitierten, sorgte in China die Entlassung des obersten Börsenaufsehers, Xiao Gang, für Optimismus bei Investoren. Der Erfinder des Stopp-Mechanismus wird durch den Verwaltungsratschef der Agricultural Bank of China und früheren Vizegouverneur der Notenbank, Liu Shiyu, ersetzt. Darüber hinaus erfreuten sich Anleger über Anzeichen, dass die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern könnte.

Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index schloss am Montag mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 16.111 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,6 Prozent auf 1300 Zähler hinzu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,8 Prozent zu und baute damit die Gewinne der Vorwoche von mehr als vier Prozent aus. In Shanghai ging es mehr als zwei Prozent nach oben und an der Hongkonger Börse um mehr als 0,7 Prozent.

Über die Aufschläge in Tokio sagte Wertpapierhändler Gavin Parry von Parry International Trading: „Die heutigen Gewinne hingen definitiv mit dem Yen zusammen.“ Nachdem die japanische Landeswährung am Freitag ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch zum Euro und ein Wochenhoch zum Dollar erreicht hatte, verlor der Yen am Montag wieder. Der Dollar wurde mit 112,91 Yen gehandelt. Davon profitierten vor allem Exportwerte. Die Aktie von Nissan Motor legte 1,4 Prozent zu und die Titel von Tokyo Electron fast 1,8 Prozent. Belastet wurde die Stimmung von einer Umfrage, nach der das verarbeitende Gewerbe unter einem deutlichen Rückgang bei den Exportbestellungen leidet. Diese schrumpften so stark wie seit drei Jahren nicht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Wirtschaft geht vorübergehend auf Talfahrt

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): BIP wird im zweiten Quartal wohl "vorübergehend etwas schrumpfen".

DWN
Unternehmen
Unternehmen Erbe gesucht: Ein heißes Eisen des deutschen Mittelstandes

Seit Jahren bereitet den mittelständischen Unternehmen die Nachfolge großes Kopfzerbrechen. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Karlsruhe: Eltern mit mehr Kindern sollen nicht länger benachteiligt werden

Das Bundesverfassungsgericht hält es für grundgesetzwidrig, dass die Kinderanzahl bislang keine Auswirkung auf die Höhe der Beiträge...

DWN
Deutschland
Deutschland Ärzte warnen vor Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Auf dem Deutschen Ärztetag wird eine fortschreitende Kommerzialisierung des Gesundheitssystems beklagt. Hinter den Kulissen brennt es...

DWN
Politik
Politik Beziehungen der Türkei zu Griechenland und den USA verschlechtern sich rapide

Die türkische Regierung hat einen Militäreinsatz gegen mit den USA verbündete Milizen in Syrien angekündigt. Die Drohung ist ein...

DWN
Politik
Politik Wahlskandal bei Bundestagswahl in Berlin: Falsche Stimmzettel ausgegeben - Neuwahlen drohen

Chaos In Berlin: Politiker stellt Strafanzeige wegen Wahlbetrugs - Wahlwiederholung wahrscheinlich.