Finanzen

Europas Börsen starten mit Gewinnen in die Woche

Lesezeit: 1 min
22.02.2016 17:49
Der Aktienhandel in Europa ist mit Gewinnen in die Handelswoche gestartet. Der Kurs des Dax stieg deutlich. Einmal mehr orientierten sich die Anleger an der Entwicklung des Ölpreises.
Europas Börsen starten mit Gewinnen in die Woche
Der Verlauf des Dax am Montag. (Grafik: ariva.de)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die europäischen Börsen sind am Montag auf breiter Front im Plus aus dem Handel gegangen. Der Dax verzeichnete einen Kursgewinn von rund 2 Prozent, während der EuroStoxx 50, der große Unternehmen der Eurozone repräsentiert, um rund 2,1 Prozent zulegte. Die Nebenwerte MDax und TechDax verzeichneten Kurssteigerungen von rund 1,7 beziehungsweise 0,8 Prozent.

Größter Verlierer im deutschen Handel waren Titel von Lufthansa und Adidas, deren Kurse aber nur leicht zwischen 0,6 und 0,2 Prozent nachgaben. Größte Gewinner waren die Aktien der Energieunternehmen RWE und E.ON mit Kursaufschlägen von jeweils über 5 Prozent.

Auch an anderen Handelsplätzen wurden Gewinne verzeichnet. Der französische Leitindex CAC 40 lag am Abend mit rund 1,8 Prozent und der englische FTSE 100 mit rund 1,5 Prozent im Plus. Der Kurs des Schweizer SMI legte an der Börse in Zürich mit rund 1,2 Prozent zu.

Positive Signale kamen auch aus den USA. Dow Jones und S&P 500 lagen am Abend jeweils mit rund 1,2 Prozent im Plus.

Die Stabilisierung der Ölpreise hat die Anleger an die europäischen Aktienmärkte gelockt. Zudem stützten Spekulationen, dass die EZB schon im März ihre expansive Geldpolitik noch einmal verstärken wird. Am Aktienmarkt spielten die „Brexit“-Spekulationen dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Ein Anstieg des Preises für Öl aus der Nordsee um 5,6 Prozent auf 34,70 Dollar dämpfte dagegen die Befürchtungen, dass durch Kreditausfälle von Ölfirmen auch Banken in die Bredouille geraten könnten. So zählten mit Kursgewinnen von drei bis fast sechs Prozent Aktien von Unicredit und Deutscher Bank zu den größten Gewinnern im EuroStoxx50. Die Ölpreise profitierten vor allem von Aussagen der Internationale Energieagentur, wonach die US-Förderung von Schiefer-Öl 2016 und 2017 unter dem Druck des Preiskampfes sinken wird.


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Ukraine bekommt Milliarden-Kredit von G7 - mithilfe von russischem Vermögen
13.06.2024

Der Westen verfügt über 260 Milliarden Euro an eingefrorenem russischen Staatsvermögen. Die Zinserträge daraus helfen jetzt bei einem...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWH: Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft - Sorgen bleiben
13.06.2024

Laut Experten vom IWH mehren sich 2024 die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland. Während die Produktion im Sommer...

DWN
Politik
Politik Gegen die AfD: CDU-Politiker offen für Koalition mit BSW
13.06.2024

Eine Koalition aus CDU und BSW? Die Absage von CDU-Chef Friedrich Merz schien erst deutlich, dann zurückhaltender. In seiner Partei sind...

DWN
Technologie
Technologie Batteriespeicher: VW plant Großanlagen zur Speicherung von Ökostrom
13.06.2024

VW investiert in neue Nutzungsmöglichkeiten für ausgediente Elektroauto-Batterien. In großen „Power Centern“ sollen sie künftig...

DWN
Politik
Politik Schuldenbremse: Reform kann Milliarden-Spielraum schaffen
13.06.2024

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Durch Reformen der Schuldenbremse könnte Deutschland bis zu 30 Milliarden...

DWN
Politik
Politik Orban unter Druck: EuGH verurteilt Ungarn zu Strafzahlungen wegen Asylpolitik
13.06.2024

Seit Jahren fährt Ungarn einen harten Kurs gegen Flüchtlinge - und verstößt immer wieder gegen EU-Asylrecht. Der Europäische...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Bürokratiebelastung bremst Wirtschaft aus
13.06.2024

Die Bundesregierung rühmt sich eines beispiellosen Bürokratieabbaus. Auch wenn es Fortschritte gibt: „Der deutsche Gesetzgeber neigt...

DWN
Politik
Politik Selenskyj tourt nach Berlin-Besuch zwischen G7 und Saudi-Arabien
13.06.2024

Stressige Tage für den ukrainischen Präsident, der erst gestern Berlin verlassen hat. Nun wirbt er in Riad um Saudi-Arabiens Teilnahme an...