Unternehmen

Passend zur Jahreszeit: US-Investor Advent übernimmt Douglas

Lesezeit: 1 min
04.12.2012 22:52
Die Übernahme des Douglas-Konzerns durch den US-Investor Advent ist perfekt. Große Veränderungen im Management sind jedoch vorerst nicht zu erwarten, denn das Weihnachtsgeschäft darf nicht gefährdet werden.
Passend zur Jahreszeit: US-Investor Advent übernimmt Douglas

Der US-Investor Advent hat mehr als drei Viertel der Aktien des Douglas-Konzerns im Wert von 1,5 Milliarden Euro erworben. Zu dem Konzern gehören neben der führenden deutschen Parfümeriekette Douglas, die Juwelierkette Christ, die Buchladenkette Thalia, die Süßwarenkette Hussel und die Modehäuser AppelrathCüpper. Der Konzern hat über 1.900 Läden und mehr als 24.000 Mitarbeiter.

Für die Übernahme hatte der Investor die Zustimmung der Douglas-Gründerfamilie Kreke. Sie will sich nach Vollzug der Übernahme mit 20 Prozent an der Advent-Bietergesellschaft beteiligen. Die Krekes hatten lange nach einem finanzkräftigen Partner gesucht, um ihren Einfluss im Douglas-Konzern auszubauen. Advent will vor allem die beiden Wachstumsbereiche Parfüm und Schmuck voranbringen. Auch die Juwelierkette Christ soll künftig im Ausland vertreten sein, und die Sanierung der derzeit schwächelnden Buchladenkette Thalia soll fortgesetzt werden.

Der US-Investor will das Management des Konzerns beibehalten. Sowohl Advent als auch die Gründerfamilie würden im Aufsichtsrat „angemessen vertreten“ sein, zitiert Impulse den Investor. Der Douglas-Vorstandschef Henning Kreke sagte, er sei „ausgesprochen fröhlich und erleichtert“. Gerade vor dem Weihnachtsgeschäft sei es wichtig, dass die Verunsicherung der Mitarbeiter über die Zukunft des Konzerns verschwinde. „Im Weihnachtsgeschäft darf es nur um die Kunden gehen“, wirbt Kreke.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Mediziner warnen vor Corona-Alarmismus - "unverantwortlich"

Während manche Ärzte vor möglichen Versorgungsengpässen warnen, kritisieren andere Ärzte, der Corona-Alarmismus sei nicht durch die...

DWN
Finanzen
Finanzen China und Indien forcieren Gold-Importe

Die chinesische Zentralbank hat die Höchstgrenzen für Gold-Importe für April und Mai deutlich angehoben.

DWN
Politik
Politik Paukenschlag durch Lafontaine: Die Grünen sind US-gesteuert und Baerbock befürwortet Einkreisung Russlands

Der Linkspolitiker Oskar Lafontaine kritisiert Annalena Baerbock scharf. Sie sei als Kanzlerkandidatin eine „führende Vertreterin der...

DWN
Politik
Politik Super League und „Great Reset“: Ein Schlag gegen den Mittelstand im europäischen Fußball

Die Gründung einer Super League im europäischen Fußball harmoniert mit der „Great Reset“-Initiative. Die Reichen und Mächtigen...

DWN
Finanzen
Finanzen Mario Draghi will einen EU-Austritt Italiens mit allen Mitteln verhindern

Italiens Technokraten-Premier Mario Draghi hat einen schweren Stand. In Italien werfen ihm die „Italexit“-Befürworter vor, er sei in...

DWN
Deutschland
Deutschland Reiner Fuellmich: Streitwert von Corona-Sammelklagen könnte in die Billionen gehen

Der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich geht mit Hilfe internationaler Kollegen rechtlich gegen die Corona-Maßnahmen vor und hat angekündigt,...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie von Bitcoin, ohne die Kryptowährung kaufen zu müssen

Bitcoin hat seit Beginn des Jahres eine beispiellose Ralley hingelegt. Doch die Kryptowährung ist extrem schwankungsanfällig und manchem...

DWN
Politik
Politik Mehr als 500.000 Ost-Ukrainer erhalten russische Staatsbürgerschaft

In der Ost-Ukraine wurden mehr als 500.000 Einwohner durch Russland eingebürgert. Zuvor hatten die örtlichen Behörden der...