Unternehmen

Freenet steigt mit Übernahmen ins TV-Geschäft ein

Lesezeit: 1 min
03.03.2016 12:19
Freenet expandiert ins Fernsehgeschäft. Der Mobilfunkanbieter kauft die Media Broadcast Gruppe für 295 Millionen Euro. Das Unternehmen überträgt Radio- und Fernsehprogramme wie das landesweit verfügbare TV-Angebot DVB-T.
Freenet steigt mit Übernahmen ins TV-Geschäft ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Mobilfunkanbieter Freenet steigt in das Fernsehgeschäft ein und erhofft sich dadurch einen Wachstumsschub. Für 295 Millionen Euro kauft Freenet die Media Broadcast Gruppe ohne den Bereich Satelliten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Media Broadcast überträgt Radio- und Fernsehprogramme wie das landesweit verfügbare TV-Angebot DVB-T. Zudem beteiligte sich Freenet bereits Ende des Jahres an Exaring, einer Internet-Plattform.

Angesichts der Zukäufe zeigte sich Freenet zuversichtlicher für das laufende Jahr und erhöhte die Prognose: Der Konzernumsatz soll steigen - zuvor hatte die Firma nur mit einem leichten Wachstum gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll auf über 400 Millionen Euro zulegen, bisher waren 375 Millionen Euro angepeilt worden.

2015 stieg der Konzernumsatz auf 3,1 Milliarden Euro nach 3,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Ebitda erhöhte sich leicht auf 370 Millionen Euro (Vorjahr: 366 Millionen Euro). Das Konzernergebnis sank vor allem wegen Steuereffekten auf 222 (Vorjahr: 248) Millionen Euro.

Die Aktionäre können sich freuen: Die Dividende für 2015 soll auf 1,55 Euro angehoben werden von 1,50 Euro. Für 2016 will der Mobilfunkkonzern 1,60 Euro ausschütten. Die Freenet-Aktie lag am Morgen im TecDax 0,5 Prozent im Minus.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Kissinger fordert Verhandlungen für einen Waffenstillstand - bevor der Konflikt aus dem Ruder läuft

Henry Kissinger mahnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schnellstmögliche Friedensverhandlungen an. Der Westen solle nicht versuchen,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handel ohne Regeln: Wie die Rohstoffhändler sich jeder Kontrolle entziehen

Ohne den Rohstoffhandel könnte die moderne Welt nicht existieren. Doch so immanent wichtig dieses Geschäft auch ist, findet es fast...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Staaten erlassen vermehrt Export-Beschränkungen bei Lebensmitteln

Mehrere Länder haben in den vergangenen Wochen Exportbeschränkungen oder -verbote von Grundnahrungsmitteln erlassen.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Politik
Politik Deutschland verkündet engere Zusammenarbeit mit Ostsee-Staaten beim Windkraftausbau

Am 1. Juli übernimmt Deutschland den Vorsitz im Ostseerat. Früher hat man in dem Forum mit Moskau zusammengearbeitet. Nach dem Angriff...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Top-Investor: Die Rezession ist bereits hier

Der Finanz-Insider Peter Schiff sieht die US-Wirtschaft bereits in der Rezession. Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt ins Straucheln...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission will Umgehen von Sanktionen strafbar machen

So soll die Beschlagnahme russischer Oligarchen-Vermögen vereinfacht werden.