Gemischtes

Wien: Easy-Jet-Flug nach Verdacht von Passagierin geräumt

Lesezeit: 1 min
27.03.2016 00:20
Auf dem Wiener Flughafen ist am Samstag eine Easy-Jet-Maschine geräumt worden, nachdem eine Passagierin den Verdacht geäußert hatte, ihr Sitznachbar könne ein Extremist der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein. Verdächtiges konnten die Behörden nicht finden. Sowohl die Frau als auch ihr Sitznachbar mussten jedoch am Boden bleiben.
Wien: Easy-Jet-Flug nach Verdacht von Passagierin geräumt

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Frau habe geglaubt, auf dem Handy des Mannes Botschaften mit Bezug zum IS gesehen zu haben, sagte der Sprecher des österreichischen Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck, der Nachrichtenagentur AFP.

Die Frau habe daher das Kabinenpersonal alarmiert. Daraufhin sei Sicherheitspersonal an Bord der Maschine  geschickt und alle Passagiere und ihr Gepäck aus dem Flugzeug geholt worden, führte der Ministeriumssprecher aus. Es sei allerdings nichts Verdächtiges gefunden worden und der Easy-Jet-Flug sei schließlich endlich nach London gestartet.

Die Frau und ihr Sitznachbar mussten allerdings am Boden bleiben. Sie wurden beide befragt. Laut Grundböck handelt es sich bei dem Mann um einen Iraker, die Nationalität der Frau teilte er nicht mit.

Der Vorfall ereignete sich vier Tage nach den Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und eine U-Bahnstation im Europaviertel der belgischen Hauptstadt. 31 Menschen starben dabei, 340 weitere wurden verletzt. Zu den Taten bekannte sich der IS.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Finanzen
Finanzen China und Indien forcieren Gold-Importe

Die chinesische Zentralbank hat die Höchstgrenzen für Gold-Importe für April und Mai deutlich angehoben.

DWN
Finanzen
Finanzen Mario Draghi will einen EU-Austritt Italiens mit allen Mitteln verhindern

Italiens Technokraten-Premier Mario Draghi hat einen schweren Stand. In Italien werfen ihm die „Italexit“-Befürworter vor, er sei in...

DWN
Politik
Politik Großbritannien entsendet Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, Biden will Einigung mit Putin

Großbritannien wird zur Unterstützung der Ukraine zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsenden. Währenddessen hat US-Präsident Biden...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie von Bitcoin, ohne direkt zu investieren

Bitcoin hat seit Beginn des Jahres eine beispiellose Ralley hingelegt. Doch die Kryptowährung ist extrem schwankungsanfällig und manchem...

DWN
Technologie
Technologie Lieferketten gebrochen: EU will Zusammenarbeit mit Taiwan bei Halbleiter-Chips ausbauen

Die EU will ihre strategische Zusammenarbeit mit Taiwan auf dem Markt für Halbleitern ausbauen. Derweil dauert der Mangel an den Produkten...

DWN
Deutschland
Deutschland Reiner Fuellmich: Streitwert von Corona-Sammelklagen könnte in die Billionen gehen

Der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich geht mit Hilfe internationaler Kollegen rechtlich gegen die Corona-Maßnahmen vor und hat angekündigt,...

DWN
Finanzen
Finanzen Geschäftsklima im Mittelstand auf niedrigstem Stand seit 2009

Laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform unter 1300 kleinen und mittleren Unternehmen haben sich die Probleme...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflationswarnung: Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise seit 10 Jahren

Ein wichtiger Inflationsvorbote ist im März stark nach oben ausgeschlagen: Die deutschen Produzenten hoben ihre Preise so stark an wie...