Gemischtes

Tesla meldet Rekord-Verkauf bei neuem Modell

Tesla kann mit seinem günstigen E-Auto „Model 3“ in kürzester Zeit 250.000 Vorbestellungen vorweisen. Das ist insofern überraschend, da das Auto frühestens 2017 ausgeliefert will. Die große Herausforderung für Tesla ist es nun, die Produktion nach oben zu schrauben.
03.04.2016 19:20
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Solchen Hype erzeugt sonst nur Apple mit neuen iPhones: Kurz nach der Präsentation des neuen Tesla „Model 3“ gab es mehr als 250.000 Vorbestellungen für das Elektroauto, twittert Tesla-Chef Elon Musk. Mit einem geplanten Preis von 35.000 Dollar (knapp 31.000 Euro) kostet der Wagen nur die Hälfte der beiden Tesla-Modelle S und X, die erst ab 70.000 Dollar zu haben sind.

Musk sagte bei der Enthüllung des Fahrzeugs, bereits innerhalb der ersten 24 Stunden hätten 115.000 Kunden das Model 3 für 1.000 Dollar vorbestellt – und das, obwohl das Auto erst ab Ende 2017 verkauft werden soll. Vor den Tesla-Shops bildeten sich weltweit Schlangen. In Europa soll das Model 3 sogar erst 2018 ausgeliefert werden.

Knapp 350 Kilometer beträgt die Reichweite des Model 3 mit komplett aufgeladener Batterie. Das E-Auto beschleunigt von Null auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden, fünf Erwachsene sollen in dem Auto mit dem durchsichtigen Dach Platz finden. Im Innenraum des Autos, zwischen Fahrer und Beifahrer, befindet sich ein riesiger Bildschirm, der beispielsweise für die Navigation genutzt werden kann.

Model 3 sei „der letzte Schritt eines Masterplans: ein erschwingliches Auto für den Massenmarkt“, sagte Musk bei der Präsentation. Mit dem Wagen will Tesla beweisen, dass es auch Autos in großer Stückzahl produzieren kann.

Im vergangenen Jahr liefen bei Tesla nur 50.000 Autos vom Band. Bis 2020 sollen es zehn Mal so viele werden, eine halbe Million pro Jahr, dafür wird aktuell eine Batterie-Fabrik in Reno, Nevada, gebaut, berichtet Bloomberg. Bislang ist es weltweit noch keinem Autobauer gelungen, mit einem Elektrofahrzeug den Massenmarkt zu erobern.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...