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03.05.2016 09:29
Die britische Großbank HSBC ist besser ins Jahr 2016 gestartet, als von Analysten erwartet. Zwar brach der Gewinn vor Steuern um 14 Prozent ein und auch die Erträge sanken um vier Prozent. Doch damit schnitt die Bank immer noch besser ab als der Großteil der Konkurrenten.

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Die britische Großbank HSBC hat zu Jahresbeginn deutlich weniger Gewinn erwirtschaftet. Der Vorsteuergewinn fiel von Januar bis März um 14 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar, wie das größte Finanzinstitut Europas am Dienstag mitteilte. Damit schnitt das Geldhaus allerdings deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Diese hatten durchschnittlich mit einem Nettoergebnis vor Steuern von 4,3 Milliarden Dollar gerechnet, so Reuters.

HSBC konnte nach eigenen Angaben die Kosten senken und profitierte von besseren Kreditbedingungen, um die eigenen Schulden zu bedienen. Die in Hongkong gelistete HSBC-Aktie drehte ins Plus und lag am frühen Morgen bei 1,3 Prozent.

Vor allem die Handelssparte von HSBC bekam die schwierigen weltweiten Bedingungen mit niedrigen Zinsen und starken Schwankungen am Aktienmarkt zu spüren. „Trotzdem haben wir in vielen Regionen unseren Marktanteil gesteigert“, sagte HSBC-Chef Stuart Gulliver. Die Einnahmen auf vergleichbarer Basis fielen um vier Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar. Vor allem auf dem Heimatmarkt Großbritannien zogen die Geschäfte – wie die Kreditvergabe – jüngst wieder an.

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