Politik

Nizza: Frankreich verlängert Ausnahmezustand

Lesezeit: 1 min
15.07.2016 13:50
Frankreich hat aufgrund des Anschlags von Nizza den Ausnahmezustand um drei Monate verlängert. Zudem sollen im Inland Reservisten der Gendarmerie eingesetzt werden, um die Polizei zu entlasten.
Nizza: Frankreich verlängert Ausnahmezustand

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der französische Präsident Francois Hollande hat den nach den Pariser Anschlägen vom November verhängten Ausnahmezustand um drei Monate verlängert. Auslöser dieser Entscheidung ist der Anschlag von Nizza. Der Ausnahmezustand sollte eigentlich am 26. Juli enden und nicht mehr verlängert werden, berichtet Le Monde. Frankreich will zudem Reservisten der Gendarmerie einsetzen, um die Polizei zu entlasten. Das gab Premier Manuel Valls am Freitag bekannt. Die Gendarmerie gehört zwar zum Militär, übernimmt aber Polizeiaufgaben und untersteht deshalb auch dem Innenministerium.

Wie viele Reservisten Frankreich einsetzen will und welche Aufgaben sie übernehmen sollen, wurde zunächst nicht bekannt. Französische Polizeigewerkschafter klagen seit Monaten immer wieder über die hohe Belastung durch den anhaltenden Ausnahmezustand und den Kampf gegen den Terror, Großeinsätze wie die Fußball-EM sowie Zusammenstöße am Rande von Demonstrationen.

Am Donnerstagabend war ein LKW in Nizza bei den Feiern zum französischen Nationalfeiertag in eine Menschenmenge gerast. Dabei kamen mindestens 80 Menschen ums Leben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland DWN-SERIE PARTEIENPROGRAMME: CDU ist gegen eine EU-Armee, gegen eine Brüsseler „Zentralregierung“ und gegen die Schuldenunion

Aus dem Wahlprogramm der CDU geht hervor, dass die EU-Staaten ihre Selbstständigkeit behalten sollen. Eine EU-Armee soll es nicht geben....

DWN
Politik
Politik Wie die USA mit einem „impotenten“ Projekt Chinas Neue Seidenstraße aushebeln wollen

Die USA wollen angeblich mit der „B3W“-Initiative die chinesische Neue Seidenstraße aushebeln. Doch die Wahrheit ist, dass die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nächster Preis-Boom? Bei Rohstoffen droht der nächste Super-Zyklus

Einem Top-Investor zufolge könnte bei Rohstoffen der nächste preisliche Super-Zyklus eintreten. Die Preise könnten sogar künstlich in...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Weltraum wird privat und eröffnet Anlegern neue Chancen

Privatunternehmen drängen in den Kosmos. Prominente Vorreiter wie SpaceX und Blue Origin bringen Satelliten ins All, versorgen die...

DWN
Politik
Politik Marc Friedrich: Die Bundesregierung probte schon 2012 den Umgang mit Corona

Marc Friedrich geht mit der Bundesregierung hart ins Gericht.

DWN
Politik
Politik „Gesonderte Untersuchung“ gegen Merkel wegen Corona-Desaster gefordert

Der Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums, der in einem geleakten Dokument das Corona-Virus als „Fehlalarm“ einstuft, fordert eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland: Fünf Millionen Menschen direkt beim Staat beschäftigt

Etwa 11 Prozent der Erwerbstätigen stehen hierzulande direkt im Staatsdienst. Vor allem die Polizei hat zuletzt Personal aufgestockt.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ölpreise steigen auf Mehrjahreshochs, Brent über 75 Dollar

Gestützt werden die Ölpreise vor allem von der Aussicht auf eine weiter anziehende Nachfrage in großen Verbrauchsländern wie den USA...