Politik

Nach Angriff der Ukraine: Russland auf Krim in Alarmbereitschaft

Lesezeit: 1 min
11.08.2016 17:16
Bei einem Angriff von Ukrainern auf der Krim wurden am Donnerstag zwei russische Soldaten getötet. Russland hat seine Truppen auf der Halbinsel in Alarmbereitschaft versetzt.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Das russische Militär auf der Halbinsel Krim befindet sich in Alarmbereitschaft. Die zusätzlichen russischen Sicherheitsmaßnahmen auf der Krim sollten „zu Lande, im Wasser und in der Luft“ umgesetzt werden, hieß es in einer vom Kreml veröffentlichten Erklärung nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates. Zuvor hatten Ukrainer Angriffe auf der Halbinsel ausgeführt, bei denen zwei russische Soldaten getötet wurden. „Ich denke, es ist nun klar geworden, dass die heutige Regierung in Kiew Probleme nicht auf dem Verhandlungsweg, sondern durch Terror lösen möchte. Das ist eine beunruhigende Sache“, zitiert die New York Times.

Am Donnerstag versetzte auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die ukrainischen Soldaten an der Grenze zur Krim in Alarmbereitschaft. Dasselbe gelte für die Front in der Ost-Ukraine, wo Regierungskräfte und internationale Söldner gegen Rebellen kämpfen. Im vergangenen Jahr sagte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in einem Interview mit dem ukrainischen TV-Sender STB, dass der Ukraine-Krieg erst dann beendet wird, wenn die Ost-Ukraine und die Krim „zurückerobert“ wurden, berichtet die Tass.

Die Bevölkerung der Krim hatte sich im Frühjahr 2014 nach einem Referendum dazu entschlossen, sich Russland anzuschließen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Erben und Vererben - steuerliche Aspekte im Überblick
22.06.2024

Erbschaften und Schenkungen sind in Deutschland nicht nur mit emotionalen, sondern auch mit steuerlichen Herausforderungen verbunden....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die Beziehungen sind keine Einbahnstraße: Was China von Deutschland benötigt
22.06.2024

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) besucht gerade China, um auf gut Wetter beim Thema Strafzölle zu machen - Stichtag in der EU...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Seltene Erden: Gigantisches Vorkommen in Norwegen entdeckt
22.06.2024

Im Süden Norwegens wurde ein bedeutender Rohstofffund gemacht. In einem urzeitlichen Vulkanschlot entdeckten Geologen das größte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Chinas Elektroriese BYD: Das Geheimnis des Erfolgs von Wang Chuanfu
22.06.2024

BYD hat Tesla als größten Hersteller von Elektroautos abgelöst, und hinter diesem Erfolg steht Wang Chuanfu. Während Elon Musk weltweit...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft OECD: Geburtenrate hat sich innerhalb von 60 Jahren halbiert
22.06.2024

Starker Geburtenrückgang: In Deutschland und anderen Ländern bekommen Frauen deutlich weniger Kinder als früher. Das hat gravierende...

DWN
Technologie
Technologie Fraunhofer-Institut: Elektro-Lastwagen bald wettbewerbsfähig
22.06.2024

Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts könnten Batterie-Lastwagen schon bald kostentechnisch mit Diesel-Lkw mithalten. Der Hauptfaktor...

DWN
Technologie
Technologie Digitalisierung im Gesundheitswesen lahmt weiterhin
22.06.2024

Obwohl in Deutschland das Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital-Gesetz/DigiG) Ende 2023...

DWN
Politik
Politik Der Chefredakteur kommentiert: Keine Hausaufgaben mehr? Die Grünen und ihr verhängnisvoller Irrweg
21.06.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...