Politik

Russland entschärft Konflikt mit den USA in Syrien

Lesezeit: 1 min
22.08.2016 01:33
Russland hat eine Waffenruhe zwischen Kurden und der Syrischen Armee ausgehandelt und damit einen möglichen Konflikt mit den USA verhindert.
Russland entschärft Konflikt mit den USA in Syrien

Mehr zum Thema:  
Syrien >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Syrien  

Nach zweitägigen Verhandlungen sollen sich die syrischen Regierungstruppen und die Kurden-Milizen der YPG auf eine zweitägige Waffenruhe in der umkämpften nordöstlichen Stadt Hasaka geeinigt haben. Zuvor soll Russland zwischen den Konfliktparteien vermittelt haben, berichtet Xinhua. Auch die Nachrichtenagentur AFP berichtet über eine derartige Einigung und fügt hinzu, dass sich die Kurden-Milizen der YPG bereit erklärt hätten, die von den Regierungskräften eroberten Positionen in Hasaka den Regierungstruppen zurückzugeben.

Auch die Times of Israel bestätigt den AFP-Bericht über die Waffenruhe und berichtet, dass die Kämpfe aufgrund der Forderung der Kurden-Milizen, die pro-syrischen Milizen in Hasaka aufzulösen, begonnen hätten.

Die US-Armee hatte in Person ihres Oberkommandierenden für die Region, General Stephen Townsend, einerseits gedroht, jedermann abzuschießen, der den US-Soldaten und den mit ihnen verbundenen Söldnern zu nahe kommt. Das sagte Townsend dem TV-Sender CNN. Al-Masdar News berichtet dagegen, dass die USA ihre "Militärberater" bereits am Samstag aus Hasaka abgezogen hätten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Zuvor hatte die US-Luftwaffe mit Angriffen gedroht. Ein ehemaliger CNN-Direktor und Wahlkämpfer für Hillary Clinton hatte zur Ermordung von Russen und Iranern aufgerufen. 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Syrien >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen bei...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...