Finanzen

Microsoft kauft eigene Aktien in Milliardenhöhe zurück

Lesezeit: 1 min
24.10.2016 12:20
Microsoft hat ein neues Rückkaufprogramm für eigene Aktien im Umfang von 40 Milliarden Dollar angekündigt. Das aktuelle Programm, welches ebenfalls 40 Milliarden umfasst, läuft am Jahresende aus. Die Verschuldung steigt – erst im August hatte das Unternehmen 20 Milliarden Dollar am Markt aufgenommen.
Microsoft kauft eigene Aktien in Milliardenhöhe zurück
Die Gesamtverschuldung von Microsoft beträgt über 50 Milliarden Dollar. (Grafik: Zerohedge)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der US-Technologiekonzern Microsoft treibt die Rückkäufe seiner Aktien aggressiv voran. Am Dienstag veröffentlichte das Unternehmen Pläne für ein neues, stufenweises Rückkaufprogramm im Gesamtwert von 40 Milliarden Dollar. Das aktuelle Rückkaufprogramm, welches ebenfalls ein Volumen von 40 Milliarden Dollar hat – werde zum Jahresende planmäßig abgeschlossen, gab Microsoft auf seiner Homepage bekannt.

Das neue Rückkaufprogramm repräsentiert etwa 9 Prozent aller noch ausstehenden Aktien von Microsoft. Zugleich soll die Dividende um 3 Cent je Aktie erhöht werden, was etwa 8 Prozent entspricht.

„Der Vorstand hat ein neues Aktien-Rückkaufprogramm im Umfang von bis zu 40 Milliarden Dollar autorisiert. Das neue Rückkaufprogramm, welches kein Ablaufdatum hat, kann jederzeit beendet werden. Das Unternehmen bekräftigt, dass es auf bestem Wege ist, das laufende Programm im Umfang von 40 Milliarden Dollar bis zum 31. Dezember zu erfüllen“, heißt es in der Stellungnahme.

Microsoft begann im Jahr 2008, erstmals eigene Aktien aufzukaufen. Damals lag der Aktienkurs bei etwa 25 Dollar, mittlerweile steht die Aktie bei rund 56 Dollar. Zugleich hat die Verschuldung des Unternehmens deutlich zugenommen. Im August wurden Anleihen im Gesamtwert von rund 20 Milliarden Dollar mit Laufzeiten zwischen 10 und 30 Jahren verkauft, auf welche das Unternehmen Zinsen zwischen 2,42 Prozent und 3,75 Prozent zahlen muss.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
DWN
Technologie
Technologie „Die Debatte um die Atomkraft wird nahezu faktenfrei geführt“

Fluch oder Segen? Der Analyst für Energie- und Atom-Politik, Mycle Schneider, empfiehlt einen nüchternen Blick auf die Kernenergie. Und...

DWN
Finanzen
Finanzen Die USA brechen die Regeln des internationalen Finanzsystems

Wegen kurzfristiger Vorteile verspielt Amerika seinen guten Ruf.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Einflussreicher US-Stratege sagt, der Westen trage Mitschuld am Krieg: Hat er Recht?

Stellt der Ukraine-Krieg nur die logische Folge eines erneut aufkeimenden russischen Imperialismus dar? Nein, so der berühmte US-Stratege...

DWN
Technologie
Technologie Energiewende führt zu Strommangel-Wirtschaft, De-Industrialisierung und Verarmung

So, wie die Energiewende derzeit geplant ist, gefährdet sie den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Sozialstaat. DWN-Autor Henrik...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...