Finanzen

Luxemburg-Banken: Hohes Risiko durch italienische Staatsanleihen

Lesezeit: 1 min
21.06.2012 01:05
Die luxemburgischen Banken halten verhältnismäßig wenig italienische Staatsanleihen. Dennoch würde ein Zahlungsausfall fast das gesamte Kernkapital vernichten. Die belgischen Banken haben ein ähnliches Problem.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Luxemburgs Banken haben offenbar kaum Eigenkapital. Statistiken der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) zufolge würden die luxemburgischen Banken 94 Prozent ihres Eigenkapitals verlieren, sollte Italien bankrott gehen. Dabei haben Banken aus Luxemburg italienische Staatsanleihen im Wert von gerade einmal 1,4 Milliarden Euro gekauft (Im Vergleich dazu hat Deutschland ein Engagement in italienischen Anleihen von über 26 Milliarden Euro – mehr hier)

Auch Belgien hat ein außergewöhnlich hohes Risiko für seine Eigenkapitalquote: Die belgischen Banken würden immerhin 85 Prozent ihres Eigenkapitals verlieren, sollte Italien im Zuge der Eurokrise seine Staatsanleihen nicht mehr bedienen können. Belgische Banken besitzen italienische Staatsanleihen im Wert von 17,4 Milliarden Euro.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Pistorius schließt Sicherheitslücke aus - "Menschlicher Fehler" habe Taurus-Leck verursacht
05.03.2024

Nach den ersten Untersuchungen ist ein "individueller Anwendungsfehler" verantwortlich dafür, dass das Gespräch hochrangiger...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold-Rally: Neuer Tag, neuer Preisrekord
05.03.2024

Der Höhenflug von Gold hält weiter an. Jeden Tag gibt es ein neues Rekordhoch. Wo geht die Reise für den Goldpreis hin?

DWN
Unternehmen
Unternehmen Massiver Stellenabbau bei deutschen Großunternehmen – auch Fach- und Führungskräfte betroffen
05.03.2024

Krisenzeit in Deutschland: Großkonzerne streichen massiv Stellen. Die Konjunkturschwäche und hohe Kosten zwingen zum Handeln. Betroffen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kostenlose KI-Schulungen: Unternehmen sollten jetzt aktiv werden
05.03.2024

Kurse über Künstliche Intelligenz können Unternehmen einen enormen Mehrwert bieten. Auf dem Markt gibt es bereits zahlreiche kostenlose...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Tesla-Stromausfall: Produktion bei Berlin steht still - Fabrik evakuiert
05.03.2024

Erst brannte ein Strommast, dann fiel der Strom aus: Die Produktion in der einzigen europäischen Tesla-Autofabrik steht still, die Fabrik...

DWN
Finanzen
Finanzen Rentenpaket: 200 Milliarden Euro Aktienkapital für die Rente - wird unser Geld verzockt?
04.03.2024

Aktienrente - so lautet ein Prestigeprojekt der FDP seit dem Wahlkampf 2021. Doch inzwischen ist wenig passiert, seit Monaten kündigt die...

DWN
Technologie
Technologie DWN-Interview: Deutschland mit E-Autos in die Sackgasse?
04.03.2024

Die EU will ein Ende des Verbrenner-Motors. Doch was würde ein Umstieg auf Elektromobilität für die Bewegungsfreiheit der Bürger und...

DWN
Politik
Politik Lauschangriff aus Russland: Deutschlands Spionageabwehr unzureichend - sind wir zu naiv?
04.03.2024

Die Bundeswehr soll Gefahren von außen abwehren. Doch das Gespräch zweier Offiziere der deutschen Luftwaffe ist zu einem...