Finanzen

Griechenland: Commerzbank-Chef erwartet nächsten Schuldenschnitt

Der Chef der Commerzbank geht davon aus, dass es einen erneuten Schuldenschnitt für Griechenland geben muss. Über die EZB müsste damit auch der deutsche Steuerzahler auf Geld verzichten.
20.09.2012 15:00
Lesezeit: 1 min

Griechenland wird einen weiteren Schuldenschnitt benötigen. Der Chef der Commerzbank, Martin Blessing sagte am Donnerstag, er erwarte einen weiteren Schuldenschnitt bei den griechischen Staatsschulden. Daran würden alle Gläubiger Griechenlands teilnehmen müssen, glaub Blessing. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Bereits im März hatten sich private Investoren mit Griechenland darauf geeinigt, Forderungen in der höhe von 100 Milliarden Euro zu erlassen.

Erst kürzlich hatte die griechische Opposition gefordert, öffentliche Gläubiger sollten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten (mehr hier). Dies hätte vor allem die Europäische Zentralbank getroffen: Sie hält griechische Staatsanleihen im Wert von 40 Milliarden Euro. Ein Schuldenschnitt würde über die EZB-Bilanz vor allem die Bundesbank und damit deutsche Steuerzahler belasten.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungslos trotz Job: Wohnungsnot betrifft in Deutschland zunehmend Erwerbstätige
29.08.2025

Die Wohnungslosenzahlen steigen in Deutschland rasant: 474.700 Menschen gelten aktuell als wohnungslos – das sind 8 Prozent mehr als...

DWN
Politik
Politik Friedensgespräche: Putin und Selenskyj – weshalb die Gegner nicht zusammenfinden
29.08.2025

Die Erwartungen an neue Friedensgespräche zwischen Putin und Selenskyj sind groß, doch Hindernisse bleiben massiv. Misstrauen,...

DWN
Finanzen
Finanzen BYD-Aktie bricht ein: Gewinnserie beim chinesischen E-Autobauer reißt – Preiskrieg belastet den Marktführer
29.08.2025

BYD legt Halbjahreszahlen vor – und überrascht mit einem Rekordumsatz, aber auch dem ersten Gewinneinbruch seit Jahren. Anleger fragen...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Drohnen-Start-up aus Bayern: Donaustahl erhöht Tempo bei Produktion und Finanzierung
29.08.2025

Das Drohnen-Start-up Donaustahl hat seinen Umsatz 2024 verdoppelt und will ab 2026 in Bayern eigene Drohnenmotoren fertigen. Rückenwind...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflationsrate klettert auf 2,2 Prozent: "Inflation ist hartnäckiger als gedacht"
29.08.2025

Die Inflation in Deutschland bleibt ein zentrales Thema: Verbraucherpreise steigen, Kaufkraft sinkt und Ökonomen warnen vor anhaltender...

DWN
Politik
Politik Russland: Angriff auf Ukraine zerstört Hoffnung auf Friedensgespräche
29.08.2025

Ein russischer Luftangriff erschüttert die fragile Hoffnung auf Frieden im Ukraine-Krieg. Während in Kiew zahlreiche Opfer beklagt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zwischen Kontrolle und völliger Freiheit: Welcher Führungsstil ist vorteilhafter?
29.08.2025

In Zeiten, in denen Gehälter immer seltener das entscheidende Kriterium im Wettbewerb um Arbeitskräfte sind, müssen Arbeitgeber etwas...

DWN
Technologie
Technologie DKB-Störung: Kunden bundesweit vom Online-Banking und der App abgeschnitten
29.08.2025

Die Deutsche Kreditbank kämpft aktuell mit einer massiven Störung. Weder Login noch Überweisungen funktionieren zuverlässig – Kunden...