Politik

Bankerin springt in Paris in den Tod

Lesezeit: 2 min
26.04.2014 00:03
Eine 52-jährige Bankerin der BRED Banque Populaire hat sich das Leben genommen. Sie sprang aus einem Fenster im 14. Stock des Hauptsitzes der Bank in Paris. Kurz zuvor soll sie sich mit ihren Vorgesetzten gestritten haben.
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Eine Bank-Angestellte der BRED Banque Populaire hat sich in Paris umgebracht. Dies ist die wichtigste Regionalbank in der Gruppe Banque Populaire.

Die 52-jährige Bankerin sprang am Dienstagmorgen aus der 14. Etage des Hauptsitzes der Bank, berichtet Le Parisien. Dieser ist nur 200 Meter vom französischen Finanzministerium entfernt.

Die Bankerin soll einen Streit mit ihren Vorgesetzten gehabt haben, bevor sie in den Tod sprang. Die Bank bestreitet dies jedoch.

„Es gibt absolut keinen Hinweis, der es zulässt, ihre Beziehungen zu den Vorgesetzten verantwortlich zu machen, weder einen Brief, noch eine Nachricht“, zitiert FranceTV eine Stellungnahme der Bank. Der Selbstmord sei ein „schmerzhafter Augenblick für das Unternehmen“.

Die Liste der Banker, die seit Jahresbeginn aus unterschiedlichsten Gründen ums Leben gekommen sind, wird immer länger. In Paris starb nun auch die erste Frau.

William Broeksmit, 58 Jahre, Ehemaliger Risiko-Manager bei der Deutschen Bank, wurde zu Hause tot aufgefunden, beging wahrscheinlich Selbstmord am 26. Januar.

Karl Slym, 51 Jahre, Manager bei Tata Motors, wurde am 27. Januar im vierten Stock des Shangri-La Hotels tot aufgefunden.

Gabriel Magee, 39 Jahre. Mitarbeiter bei JPMorgan, fiel von Dach des JPMorgan Hauptquartiers in London, am 27. Januar (mehr hier).

Mike Dueker, 50 Jahre. Ökonom bei einer US-Investment Bank, wurde in der Nähe der Tacoma Narrows Bridge in Washington tot aufgefunden.

Richard Talley, 57 Jahre und Gründer der American Title Services in Centennial, Colorado, wurde im April tot aufgefunden. Er hat sich mit einer Nagelpistole erschossen.

Tim Dickenson, Kommunikations-Direktor bei der Swiss RE AG, ist im vergangenen Monat unter bislang ungeklärten Umständen ums Leben gekommen

Ryan Henry Crane, 37 Jahre. Aktienhändler bei JPMorgan, hat sich vor wenigen Wochen selbst umgebracht. Einzelheiten sind nicht bekannt.

Li Junjie, 33 Jahre, Banker in Hong Kong, sprang vergangene Woche vom Dach des JPMorgan Hauptquartiers vor Ort.

James Stuart Jr, ehemaliger Chef der National Bank of Commerce, wurde am 19. Februar in Scotsdale, Arizona tot aufgefunden

Edmund (Eddie) Reilly, 47 Jahre, Trader bei der Midtown’s Vertical Group, sprang vor einen Zug.

Kenneth Ballando, 28, Trader bei Levy Capital, ehemaliger Analytiker bei JPMorgan, sprang aus seinem Appartment im 6. Stock.

Jan Peter Schmittmann, 57 Jahre, ehemaliger CEO der niederländischen ABN Amro in seinem Haus in Amsterdam mit Frau und Tochter tot aufgefunden (mehr dazu – hier).

Jürgen Frick, 48 Jahre, Chef der Bank Frick in Liechtenstein erschossen. Der Täter ist dem Banker bis in die Tiefgarage der Bank gefolgt (mehr hier).

Benedict Philippens, 37 Jahre, Banker von BNP Paribas, wurde zusammen mit Frau und Kind von Unbekannten in seinem Haus erschossen.

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