London nervös: Was planen die berüchtigten „Rückkehrer“ aus Syrien?

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
19.06.2014 00:45
Die britische Regierung fürchtet einen Terror-Angriff: Insbesondere junge Briten, die als Islamisten im Nahen Osten kämpfen, sind ein Sicherheits-Risiko. Denn die könnten bald in ihre Heimat zurückkehren.
London nervös: Was planen die berüchtigten „Rückkehrer“ aus Syrien?

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach einer Mittwochs-Sitzung des Nationalen Sicherheits in London, hat der britische Premierminister David Cameron gesagt:

„Der Glaube, dass die Irak-Krise nichts mit Großbritannien zu tun habe, ist falsch. Die Errichtung eines islamistischen Regimes in der Mitte des Iraks würde sich auch auf uns auswirken.“

Zur konkreten potentiellen Gefahr sagte er (mehr hier).:

„Sie planen auch, uns hier zuhause im Vereinigten Königreich anzugreifen.“

Daraus folge für den Irak:

„Also ist die richtige Antwort, auf einer langfristigen Ebene nüchterne, geduldige und intelligente Eingriffe vorzunehmen. Doch der wichtigste Eingriff muss die Sicherstellung der vollständigen Repräsentation aller Menschen innerhalb der Regierung gewährleistet werden. Weiterhin muss die Regierung die öffentliche Ordnung wieder herstellen und die Unterstützung für Extremisten einstellen.“

Eine besondere Gefahr für Großbritannien gehe von den dschihadistisch-britischen Rückkehrern aus, die aktuell im Nahen Osten kämpfen.

BBC zitiert die ehemalige britische Sicherheits-Ministerin, Baroness Neville-Jones:

„Leider exportiert Großbritannien mehr junge Dschihadisten als alle anderen in Europa. Die nachrichtendienstlichen Erkenntnisse zeichnen ein klares Bild. Das zeigen uns die Zahlen.“

Doch für Neville-Jones bedeutet diese Entwicklung:

„Wie können wir junge Männer davon überzeugen, dass sie zu diesem Land gehören und die Ziele der anderen Briten teilen? Das ist eine Aufgabe, die noch vor uns liegt.“

Die britische Regierung befürchtet, dass sich ein ähnliches Ereignis wie beim Anschlag auf das Jüdische Museum Brüssel auch in Großbritannien ereignen könnte.

Im vergangenen Jahr ermordeten zwei Islamisten einen britischen Soldaten auf offener Straße. Zudem ist in Großbritannien noch die Erinnerung an die Terroranschläge vom 7. Juli 2005 in London wach. Damals starben 56 Menschen und etwa 700 wurden verletzt. Täter waren Terroristen von Al Quaida, eine ebenfalls sunnitische Gruppe.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Gegen China: Deal zwischen Israel und VAE bildet Startschuss für „arabische Nato“

Das jüngste Friedensabkommen zwischen Jerusalem und Abu Dhabi zielt darauf ab, eine „arabische NATO“ gegen den Iran, aber eigentlich...

DWN
Deutschland
Deutschland Schreckgespenst „zweite Welle“: Robert Koch-Institut schüchtert die Bürger mit löchrigem Zahlenwerk ein

Seit zwei Wochen schlägt das Robert Koch-Institut Daueralarm, weil die „Fallzahlen steigen.“ Was das Institut nicht sagt: Die Zahl der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft USA: kleine Unternehmen leiden besonders unter Coronakrise

Kleine und mittelgroße US-Unternehmen rutschen im zweiten Quartal in die Verlustzone. Währenddessen stehen die großen Firmen den...

DWN
Politik
Politik Lukaschenko lässt Gefangene frei, doch Proteste in Belarus gehen weiter

Trotz der Freilassung Hunderter Demonstranten in Belarus reißen die Proteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko nicht ab. Merkel...

DWN
Politik
Politik Spahn und sein Ehemann kaufen Villa für 4,2 Millionen Euro

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke haben sich eine Villa für 4,2 Millionen Euro gekauft. Als Abgeordneter...

DWN
Deutschland
Deutschland Experten: Wertschätzung der Bundesregierung für Pfleger und Krankenschwestern war reine „Show-Veranstaltung“

Experten üben scharfe Kritik am Zustand des deutschen Gesundheitssystems. Die symbolische Wertschätzung der Bundesregierung für Pfleger...

DWN
Deutschland
Deutschland Autozulieferer Hella rutscht tief in die roten Zahlen

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat die maue Autokonjunktur deutlich zu spüren bekommen. Im Zeitraum von Juni bis Ende August...

DWN
Politik
Politik Finanz-Spekulanten wollen Türkei aus dem östlichen Mittelmeer vertreiben

Die türkische Lira ist einer alljährlichen Spekulanten-Attacke, die auf den Monat August fällt, ausgesetzt. Doch diesmal geht es nicht...

DWN
Politik
Politik Was bringt die Rettung des Bargelds, wenn es seinen Wert verliert?

Politiker aller politischen Richtungen bemühen sich darum, die scheinbar unaufhaltsam voranschreitende Abschaffung des Bargelds noch...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Insolvenz verschoben: Wer denkt, dass man die Wirtschaft folgenlos herunterfahren kann, der irrt

Die schweren Folgen des Lockdowns für die Weltwirtschaft werden erst in den kommenden Monaten sichtbar, schreibt Andreas Kubin.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft „Das Kartenhaus ist zusammengebrochen“: Corona deckt die Verwüstungen auf, die ein entfesselter Finanzkapitalismus hinterlassen hat

Die Corona-Krise ist nicht nur eine Krise der Gesundheitssysteme oder der Wirtschaft – sie deckt in nahezu allen Bereichen des...

DWN
Politik
Politik Wie das Jahr 1944: Corona-Pandemie wird die Weltordnung für immer verändern

Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hatte zu Beginn der Corona-Pandemie gesagt, dass die Menschen sich nach der Pandemie auf...

DWN
Deutschland
Deutschland IfW: Corona-Paket der Bundesregierung schadet der Wirtschaft

Ein erheblicher Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung gegen die Corona-Krise verursacht mehr Schaden als Nutzen, so das Kieler...

DWN
Politik
Politik Dutzende Infektionen: Neuseeland verlängert Lockdown für Auckland

Wegen vier Corona-Infizierten in einer Familie war am Mittwoch eine Ausgangssperre für die größte Stadt Neuseelands verhängt worden....

celtra_fin_Interscroller