Gold-Raub in den USA: Täter erbeuten Edelmetall im Wert von 4 Millionen Dollar

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
03.03.2015 00:02
In North Carolina haben Unbekannte einen Gold-Transport ausgeraubt und dabei Gold im Wert von 4 Millionen Dollar erbeutet. Von den Tätern fehlt jede Spur.
Gold-Raub in den USA: Täter erbeuten Edelmetall im Wert von 4 Millionen Dollar

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Auf der Interstate 114 in North Carolina haben unbekannte Täter einen Edelmetall-Transport ausgeraubt und dabei einem Bericht von CBS zufolge Beute im Wert von 4 Millionen Dollar gemacht. Der Lastwagen der Firma TransValue hatte einen technischen Defekt und musste anhalten. Drei Bewaffnete zwangen die Wachmannschaften, sich auf den Boden zu legen. Nachdem sie ihnen die Hände am Rücken gefesselt hatte, schickten die Täter die Wächter in den Wald und eigneten sich etliche Goldbarren an. Der Betreiber der privaten Transportfirma konnte sich den Vorfall nicht erklären. Sein Unternehmen transportiert Wertsachen für Banken.

Der Finanzblog Zerohedge spottet über den elftgrößten Goldraub der Geschichte, dass es durchaus denkbar sei, dass es sich bei dem Gold um Bestände aus der Deutschen Bundesbank handeln könne. Die Bundesbank lagert Teile ihrer Goldreserven sehr zum Verdruss einiger Beobachter in den USA und hat im Grund keine Kontrolle darüber, wo sich das Gold befindet.

Der österreichische Rechnungshof hatte erst kürzlich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) dafür kritisiert, dass sich die österreichischen Goldreserven ebenfalls nicht in der Verfügungsgewalt des Staates befinden - wofür Sorge zu tragen die Aufgabe der Zentralbank eigentlich sei.

Der Rechnungshof schreibt: "Die OeNB lagerte Ende 2013 rd. 82 % ihrer physischen Goldbestände bei einer Lagerstelle in England und war somit einem hohen Konzentrationsrisiko ausgesetzt. Im aktuellen Lagerstellenkonzept fehlten angemessene Maßnahmen zur Verringerung dieses Risikos. Hinzu kam eine mangelhafte Ausgestaltung des Goldlagerstellen­vertrags mit der Lagerstelle in England sowie fehlende Revisionsmaßnahmen bei den im Ausland gelagerten Goldbeständen."


Mehr zum Thema:  

DWN
Termine
Wichtige Termine Lesen Sie hier, warum Sie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten lesen sollten und wie Sie dabei 17% sparen!

Unser Chefredakteur Hauke Rudolph zeigt auf, warum man Abonnent der DWN sein sollte. Gleichzeitig können Sie von einem interessanten...

DWN
Politik
Politik USA versus China: Ein Krieg liegt im Interesse beider Länder

Der Konflikt zwischen den USA und China nimmt an Schärfe zu. Wie weit die beiden Kontrahenten gehen könnten, analysiert DWN-Autor Ernst...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Zentralbanken ihre eigenen Inflationsziele völlig verfehlen

Alle großen Zentralbanken der Welt sagen, dass sie mit niedrigen Zinsen Inflation schaffen wollen. Doch tatsächlich hat die extrem...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Bohrinseln stehen wegen Öl-Crash vor dem Aus

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise könnte der Offshore-Ölbranche den Todesstoß versetzen. Denn schon vor dem letzten Preis-Crash waren...

DWN
Technologie
Technologie Roboter soll Corona-Massentests ermöglichen

Bei der Bekämpfung von Corona soll ein künstlich intelligenter Roboter zum Einsatz kommen.

DWN
Deutschland
Deutschland Askese ist in der Corona-Krise der falsche Weg: Plädoyer für einen aufgeklärten Konsum

Konsum ist kein Übel, schreibt DWN-Kolumnist Ronald Barazon - weder in der Corona-Krise noch sonst.

DWN
Politik
Politik Gesundheit nur Vorwand: Eliten instrumentalisieren Corona-Krise für Massen-Manipulation und mehr Kontrolle

DWN-Korrespondent Moritz Enders hat den Psychologen Rainer Mausfeld zum Thema Indoktrination und Massen-Manipulation interviewt.

DWN
Politik
Politik Bundesregierung entsendet Funktionär in neue Anti-China-Allianz

Die Bundesregierung entsendet einen Funktionär in eine gegen China gerichtete internationale Arbeitsgruppe. Die Beteiligung ist ein...

DWN
Politik
Politik Griechenland ist bereit für einen Krieg gegen die Türkei

Griechenlands Verteidigungsminister droht der Türkei mit militärischer Gewalt. Beim Streit zwischen Ankara und Athen geht es um...

DWN
Politik
Politik Corona: Unsere Alten sterben im Stillen, doch uns ist es egal

Nicht wenige Menschen beruhigen sich damit, dass sich unter den Corona-Toten vor allem Senioren befinden. Doch genau diese Denkweise zeigt,...

DWN
Politik
Politik DWN-SPEZIAL: Die Aufteilung Libyens nimmt Konturen an

Die Aufteilung des „libyschen Kuchens“ nimmt Konturen an. Am Verhandlungstisch sitzen die USA, Russland und die Türkei. Doch auch die...

DWN
Politik
Politik Lockdown ist weltweite Schock-Strategie: Finanz-Industrie will Staaten in die Totalverschuldung treiben

Der Publizist und Autor Ullrich Mies hat kürzlich in Berlin eine meinungsstarke Rede gehalten, von der die DWN Auszüge veröffentlicht.

DWN
Technologie
Technologie „Meilenstein für Europas Unabhängigkeit“: Cloud-Projekt Gaia-X geht gegen China und die USA an den Start

Vor dem Hintergrund der geopolitischen Umwälzungen fordern immer mehr europäische Firmen eine von den USA und China unabhängige...

DWN
Deutschland
Deutschland Mehrwertsteuer-Senkung: Lebensmittel sollen günstiger werden

Lebensmittelketten und Discounter haben angekündigt, die steuerlichen Vorteile aus der Senkung der Mehrwertsteuer an die Verbraucher...

DWN
Panorama
Panorama Elon Musk fordert Zerschlagung von Amazon

"Monopole sind nicht gut", sagt Tesla-Gründer Elon Musk und forderte gezielt die Zerschlagung des Online-Handelsriesen Amazon.

celtra_fin_Interscroller