Finanzen

Commerzbank-Chef Blessing kündigt Rücktritt an

Lesezeit: 1 min
01.11.2015 17:41
Der Chef der Commerzbank hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt: Martin Blessing wird seinen Vertrag nicht verlängern und will in einem Jahr aus dm Unternehmen ausscheiden.
Commerzbank-Chef Blessing kündigt Rücktritt an

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Commerzbank-Vorstandschef Martin Blessing hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der 52-Jährige habe am Sonntag bekundet, dass er seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag zwar erfüllen, aber nicht verlängern wolle, teilte die zweitgrößte deutsche Bank mit. Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller hatte Blessing Finanzkreisen zufolge bereits im Sommer einen neuen Vertrag angeboten. Er habe Blessings Entscheidung "mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, aber seinen Respekt für diese Entscheidung und seine hohe Wertschätzung für die erfolgreiche Arbeit von Martin Blessing bekundet", hieß es in der Mitteilung vom Sonntag.

Blessing führt die Commerzbank seit Mai 2008. In seine Amtszeit fällt die Übernahme der Dresdner Bank mitten in der Finanzkrise, nach der die Bank milliardenschwere vom Steuerzahler gerettet werden musste. Inzwischen hat die Commerzbank aber den größten Teil davon zurückgezahlt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundestagswahl 2021: Um die Corona-Rechnung zu bezahlen, wird der Staat nach dem Vermögen der Bürger greifen

Corona-Hilfen, riesige Defizite und wackelige Sozialsysteme: In der Staatskasse klafft ein gigantisches Loch. Um dieses zu stopfen, hat die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Gas-Spezialist: CO2-Knappheit in England wird nach Europa überschwappen

Das Industriegase-Unternehmen Nippon Gases erwartet, dass die in Großbritannien bereits spürbare Knappheit an Kohlenstoffdioxid auf den...

DWN
Politik
Politik Bundestagswahl: Karl Lauterbach stellt Hans-Georg Maaßen eine Falle

Lauterbach hat Hans-Georg Maaßen als „Nazi“ bezeichnet. Wenn Maaßen sich jetzt auf einen Kleinkrieg mit dem umstrittenen...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet

Die staatliche Rente hat nicht bloß ein Demografie-Problem. Niedrigzinsen und hohe Inflationsraten belasten zunehmend auch die gesetzliche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliarden-Investitionen sollen Mitteldeutschland zum Lithium-Zentrum Europas machen

Drei Industrie-Unternehmen haben in Halle an der Saale ein neues wissenschaftliches Institut gegründet, das einen ungewöhnlichen Plan...

DWN
Politik
Politik Pentagon beantwortet DWN-Anfrage zum Aufbau einer EU-Armee: „Die Nato ist und bleibt unverzichtbar für Fragen der transatlantischen Sicherheit und Verteidigung“

Das Pentagon hat den DWN mitgeteilt, dass die Systeme einer EU-Armee nach Meinung der USA interoperabel sein müssen mit den Nato-Systemen....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rosneft soll Gazproms Gasmonopol brechen, um Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen

Nach europäischem Recht dürfen Erzeuger und Netzbetreiber für mehr als 50 Prozent der Transportkapazität nicht dieselbe juristische...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Kein Freihandelsabkommen: Biden erteilt Johnson eine herbe Abfuhr

Die Träume von einem amerikanisch-britischen Freihandelsabkommen sind geplatzt.