Politik

Mehrheit der Deutschen will Ende der Russland-Sanktionen

Lesezeit: 1 min
27.04.2016 02:24
Die Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer aktuellen Umfrage dafür aus, die EU-Sanktionen gegen Russland aufzuheben oder zumindest zu lockern. US-Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel wollen die Sanktionen beibehalten.

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer Forsa-Umfrage dafür, die 2014 in der Ukraine-Krise verhängten EU-Sanktionen gegen Russland aufzuheben oder zumindest zu lockern. 35 Prozent seien für eine vollständige Aufhebung, 36 Prozent für eine Lockerung der Strafmaßnahmen, wie aus der Reuters vorliegenden Umfrage für die Zeitschrift Internationale Politik hervorgeht.

Vor allem die Anhänger von Linkspartei und AfD plädierten dafür, aber auch die Anhänger von Union, SPD, Grünen sind mehrheitlich zumindest für eine teilweise Aufhebung der Sanktionen. Besonders stark wird dies in Ostdeutschland gefordert. Nur 18 Prozent sind dafür, die Sanktionen unverändert beizubehalten. Die Meinungsforscher von Forsa haben für die Erhebung am 11. und 12. April insgesamt 1001 Wahlberechtigte befragt.

Die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind bis Ende Juli befristet und müssten dann verlängert werden.


Mehr zum Thema:  
Europa >

DWN
Politik
Politik Gas-Tausch trotz Krieg: Wie Europa weiter Putins Energiequellen anzapft
10.08.2024

Droht eine neue Energiekrise 2025? Der Transitvertrag mit der Ukraine steht vor dem Ende und Aserbaidschan bietet sich als zweifelhafter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schleppende Konjunktur belastet Jungheinrich - Jahresprognose bestätigt
10.08.2024

Die Geschäfte des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich sind im zweiten Quartal wie erwartet schwächer verlaufen. Die höheren Kosten...

DWN
Politik
Politik Trumps Problem-Bär: Senator aus Ohio hat es nicht so mit der Wahrheit - und den Frauen
10.08.2024

J.D. Vance legt einen mehr als holprigen Start hin als Mann an der Seite Donald Trumps. Das hat längst nicht nur mit seinen Sprüchen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Lückenbüßer: Pflegekräfte aus Drittstaaten stehen vor gewaltigen Herausforderungen
10.08.2024

Nirgends ist der Engpass in Deutschland so groß wie bei ausgebildeten Pflegekräften. Doch was bedeutet es für Menschen, die aus Ländern...

DWN
Politik
Politik 100 Tote nach Israels Angriff auf Schule in Gaza
10.08.2024

Die Vermittler drängen energisch auf eine Waffenruhe in Gaza. Doch vorerst geht das Sterben in dem verwüsteten Küstenstreifen weiter.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ausverkauft: Modekonzern Esprit schließt alle Filialen in Deutschland
10.08.2024

Im Mai hatte Esprit Insolvenz angemeldet. Nun ist klar, mit welchen Konsequenzen: Bis Jahresende will der Modekonzern sich aus Deutschland...

DWN
Panorama
Panorama Studie des Digitalverbandes: Drei Viertel aller Erstklässler sind online
10.08.2024

Das Smartphone gehört mittlerweile für die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland zum Alltag ganz selbstverständlich dazu. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Umdenken bei der betrieblichen Altersvorsorge macht Sinn
10.08.2024

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) steht in der Kritik: Unternehmer klagen über hohen Verwaltungsaufwand, Mitarbeiter über magere...