Cyber-Angriff auf die USA lief über Webcams aus China

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
Cyber-Krieg  
China  
USA  
 
Lesezeit: 1 min
24.10.2016 23:22
Hacker sollen Webcams der chinesischen Firma Xiongmai missbraucht haben, um Cyber-Attacken in den USA auszuführen. Die Firma ruft alle Webcams zurück.
Cyber-Angriff auf die USA lief über Webcams aus China
Das Internet in den USA wurde attackiert. (Foto: Level3/Screenshot)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Cyber-Krieg  
China  
USA  

Ein chinesischer Sicherheitskamerahersteller berichtet, dass seine Produkte verwendet wurden, um einen Cyberangriff zu starten, der den Internet-Zugang für Millionen von Benutzern trennte. Der Vorfall zeigt die Gefahr, die durch die globale Verbreitung von verbundenen Vorrichtungen entstehen kann. Die Hacker drangen in die Systeme von CCTV-Kameras ein, die von Hangzhou Xiongmai Technology hergestellt wurden. Die Kameras wurden mit Mirai-Malware infiziert. Während die Hightech-Firma Xiongmai keine Auskunft darüber gab, wie viele ihrer Produkte infiltriert wurden, waren alle Kameras, die vor September 2015 hergestellt wurden, potenziell anfällig.  „Mirai ist eine riesige Katastrophe für das Internet der Dinge. Wir müssen zugeben, dass unsere Produkte auch unter der Attacke  der Hacker und der illegalen Nutzung gelitten haben“, meldet die Firma in einer Email.

Vergangene Woche fanden großangelegte Cyber-Attacken auf die USA und Brasilien statt. Die Produkte von Xiongmai sollen nach eigenen Angaben der Firma ursächlich sein für die Attacken, da sie von Hackern gekapert wurden. Millionen von Internet-Nutzern verloren am Freitag den Zugang zu einigen der weltweit beliebtesten Webseiten, weil Hacker mit Phony-Verkehr Server an der Ostküste der USA so lange angegriffen hatten, bis diese abstürzten. Ein globaler Angriff auf einen Anbieter von Domain Name System Services, Dyn Inc., hat für einen langen Zeitraum die Webseiten von Twitter, Spotify, Reddit, CNN, Etsy und The New York Times von New York bis Los Angeles lahmgelegt.

Xiongmai will alle Webcams, die sich auf dem US-Markt befinden, zurückrufen, berichtet Fortune.


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland „Deutschland spürt das Ende der Behaglichkeit“ – Warum Sie jetzt die DWN zum Vorteilspreis abonnieren sollten

Unser Redaktion zeigt auf, warum Sie nicht auf ein DWN-Abonnement verzichten sollten. Für das erste Jahr wird Ihnen ein besonderes Paket...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutscher Hoffnungsträger e.Go ist insolvent: Bei den E-Autobauern rollt weltweit die Pleitewelle

Der Insolvenzantrag des deutschen Elektroautobauers e.Go wirft ein Schlaglicht auf die prekäre Finanzsituation bei vielen E-Autobauern...

DWN
Finanzen
Finanzen Turbulenzen an den Börsen: Silber und Platin verzeichnen gewaltiges Preisgefälle

Das gleiche Phänomen, das zuletzt bereits den Goldmarkt durcheinander brachte, hat nun auch den Handel mit Silber, Platin und Palladium...

DWN
Politik
Politik Epstein-Affäre: „Prinz Andrew dürfte nun in Panik geraten“

Im Rahmen der Epstein-Affäre wird die Luft für Prinz Andrew immer dünner. Eines seiner Missbrauchsopfer sagt: „Prinz Andrew dürfte...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Dänemark erlaubt russische Spezialschiffe in seinen Gewässern: Nord Stream 2 steht kurz vor Vollendung

Beim Bau von Nord Stream 2 ersetzen Spezialschiffe aus Russland die Schiffe eines niederländischen Unternehmens, das aus Angst vor...

DWN
Panorama
Panorama Tests an Versuchspersonen beginnen: Steht China kurz vor Durchbruch bei Corona-Impfstoff?

Im Folgenden eine Übersicht über die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Corona-Ereignisse von Montag, den 6. Juni.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Corona-Krise: Mittelstand treibt die digitale Transformation voran

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft wird am 9. Juli 2020 eine Veranstaltung durchführen, bei der Unternehmern Tipps für die...

DWN
Politik
Politik US-Staranwalt nimmt Ghislaine Maxwell in Schutz

Der prominente US-Anwalt und Ex-Anwalt von Jeffrey Epstein, Alan Dershowitz, nimmt Ghislaine Maxwell in Schutz. „Wir haben nie gesehen,...

DWN
Politik
Politik Nach Amtsmißbrauch: Von der Leyen gerät in die Kritik - und gibt ihren Mitarbeitern die Schuld

Ursula von der Leyen hat ihren Rang als EU-Kommissionspräsidentin genutzt, um Wahlwerbung für eine ihr nahe stehende Partei zu machen.

DWN
Politik
Politik Großbritannien verhängt Sanktionen gegen Russen, Saudis und Nordkoreaner

Großbritannien hat erstmals allein Sanktionen gegen Dutzende Personen wegen Menschenrechtsverletzungen verhängt. Betroffen sind...

DWN
Politik
Politik Der IS ist zurück: Angriffe auf Regierungstruppen in Syrien

Der IS ist offenbar wieder zurück. In der vergangenen Woche hat die Terror-Miliz aus der Wüste heraus syrische Truppen angegriffen und...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Stahlindustrie: Gibt Corona der Branche den Rest?

Die Pandemie trifft die deutsche Stahlbranche sehr hart. So reagiert auch der Branchenprimus ThyssenKrupp mit drastischen Maßnahmen.

DWN
Deutschland
Deutschland Jedes fünfte Unternehmen sieht Existenz durch Corona bedroht

Jedes fünfte deutsche Unternehmen sieht sich durch die Corona-Krise gefährdet. Das geht aus einer Umfrage des ifo-Instituts hervor.

DWN
Politik
Politik "Ich warne davor, sich gegenüber Peking unterwürfig zu verhalten"

Hier der zweite Teil des großen DWN-Interviews mit Fritz Felgentreu. Der SPD-Bundestagsabgeordnete, Obmann im Verteidigungsausschuss und...

DWN
Politik
Politik Söder: Popularität der Union beruht primär auf scheidender Kanzlerin

"Die hohen Umfragewerte jetzt sind meiner Meinung nach prioritär der Bundeskanzlerin geschuldet", meint CSU-Chef Markus Söder.

celtra_fin_Interscroller