Clinton-Lager nervös: Schlechte Wahlbeteiligung bei Afro-Amerikanern

Die Beteiligung der Afro-Amerikaner bei den early votes liegt in zwei wichtigen Bundesstaaten deutlich unter jener von 2012.

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Beteiligung an den early votes in North Carolina. (Grafik: oldnorthstatepolitics.com)

Beteiligung an den early votes in North Carolina. (Grafik: oldnorthstatepolitics.com)

Die Zahlen für Florida. (Grafik: ElectionSmith)

Die Zahlen für Florida. (Grafik: ElectionSmith)

In North Carolina und in Florida ist das Interesse der Afro-Amerikaner an der Wahl offenbar sehr gering. Die Zahlen aus den sogenannten „early votes“ zeigen, dass die Afro-Amerikaner deutlich weniger von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben als noch 2012. Das Magazin Politico schreibt, die Kampagne von Hillary Clinton befinde sich wegen dieser Zahlen im „vollen Panik-Modus“. In North Carolina ging die Zahl laut Old North State Politics um 16 Prozent zurück. Bei der Kandidatur von Barack Obama hatten sich die Afro-Amerikaner in ungewöhnlich starkem Umfang beteiligt. Nun ist das Niveau wieder auf jenes von vor der Obama-Zeit zurückgefallen. Die Afro-Amerikaner wählen in der Regeln mit klarer Mehrheit die Demokraten.

Obama rief seine Anhänger eindringlich zur Stimmabgabe auf, weil es in einer knappen Wahl auf jede Stimme ankomme.: „Das Schicksal der Republik liegt in Euren Händen“, sagte Obama am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt für die Demokratin Hillary Clinton in Chapel Hill. „Das Schicksal der Welt steht am Abgrund.“ Es liege nun an den Wählern in den USA, die Entwicklung „in die richtige Richtung zu treiben“.

Der scheidende Präsident bezeichnete den Republikaner Trump auf der Wahlveranstaltung in North Carolina als „beispiellos unqualifiziert“ für die Übernahme des Präsidentenamts. Bei der Wahl stehe „unsere Demokratie zur Abstimmung“, sagte Obama. Ebenfalls zur Abstimmung stünden der Anstand, die Gerechtigkeit und der Fortschritt in den USA.

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