Söldner in Syrien aufgeschreckt nach Sieg von Donald Trump

Die Söldner in Syrien sind wegen des Wahlsiegs von Donald Trump aufgeschreckt. Er kämpfe gegen den IS, und nicht wie sie gegen Assad.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
IS-Extremisten bei einer Parade. (Foto: ISIS Media Hub)

IS-Extremisten bei einer Parade. (Foto: ISIS Media Hub)

Die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten hat in Syrien ein „gespaltenes Echo“ hervorgerufen, schreibt Reuters. Die Söldner, die seit mehr als fünf Jahren gegen Präsident Baschar al-Assad kämpfen, zeigten sich besorgt, dass die USA unter Trump sie künftig weniger unterstützen. Ihre Lage werde sich verschlechtern, sagte Sakaria Malahifdschi, ein Vertreter einer von Reuters nicht namentlich genannten Söldner-Truppe der Nachrichtenagentur. Er verwies darauf, dass Trump der Niederschlagung der radikalislamischen IS-Miliz eine höhere Priorität eingeräumt hat als der Absetzung Assads. In einer Fernsehdebatte hatte Trump gesagt, er möge Assad nicht, aber dieser kämpfe gemeinsam mit Russland und dem Iran gegen den IS. Auch Trumps Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem engsten Verbündeten Assads, beunruhigt die Söldner, so Reuters.

In der Assad-Regierung dagegen hofft man darauf, dass die neue US-Regierung ihre Haltung gegenüber Assad ändert. „Wir können optimistisch sein, aber vorsichtig optimistisch“, sagte der Abgeordnete Scherif Schehada. Die arabischen Golf-Staaten, die den Aufstand gegen Assad unterstützen, seien auf einen Sieg Hillary Clintons angewiesen gewesen. Sie steckten nun in einer Zwickmühle.

Die Söldner werden von der CIA koordiniert. Die CIA hat Clinton unterstützt. Das FBI, das die verdeckten Operationen im Ausland ablehnt, unterstützt dagegen Donald Trump.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick